Motorsport: Saisonpremiere
Kaltstart mit heißem Reifen – Hülshorst Dritter in Balkbrug

Lüdinghausen -

Das Sportjahr fängt ja gut an. Gleich in seinem ersten Saisonrennen im niederländischen Balkbrug schaffte es Christian Hülshorst (AMSC Lüdinghausen) aufs Treppchen. Nur in einem Lauf streikte die Technik.

Donnerstag, 05.04.2018, 18:04 Uhr

Landete gleich im ersten Rennen des Jahres in den Niederlanden auf dem Podium: der Lüdinghauser Christian Hülshorst.
Landete gleich im ersten Rennen des Jahres in den Niederlanden auf dem Podium: der Lüdinghauser Christian Hülshorst. Foto: rau

Vor dem ersten Wettkampf des Jahres – das ist bei Motorradfahrern womöglich noch ausgeprägter als in anderen Sportarten – weiß man nie so recht, wo man steht. Im Falle von Zweirad-Ass Christian Hülshorst kann man nach der Saisonpremiere im niederländischen Balkbrug sagen: auf dem Treppchen.

Es gibt halt zwei Unwägbarkeiten: Ist der Fahrer auf der Höhe seines Könnens? Und: Haben die Schrauber nach der langen Winterpause ganze Arbeit geleistet? Beides war beim Grasbahnrennen in den Niederlanden der Fall, auf seinem Lieblingsuntergrund belegte „Hülse“ Rang drei. Die Platzierung hatte sich den ganzen Tag schon abgezeichnet, drei der vier Läufe hatte der AMSC-Mann ebenfalls als Dritter beendet. Im ersten Durchgang landete er nach spannenden Positionskämpfen hinter Lokalmatador Romano Hummel und Dauerrivale Stephan Katt, in dieser Reihenfolge sollte später auch das Finale enden.

Umweg übers B-Finale

Zunächst musste der Routinier aus Lüdinghausen aber den Umweg über den B-Endlauf nehmen, da er in Lauf zwei nach einem technischen Defekt nicht das Ziel erreicht hatte und punktemäßig leer ausgegangen war. Als Zweitbester des Hoffnungslaufes schaffte es Hülshorst so gerade ins Finale. „Dadurch musste ich mit der schlechtesten Bahn vorliebnehmen“, so Hülshorst, der trotzdem dank einer couragierten Vorstellung abermals den dritten Platz erreichte. Sogar Rang zwei wäre mit etwas Glück erreichbar gewesen. Dabei distanzierte der Steverstädter so namhafte Leute wie den zweifachen Europameister James­ ­Shanes (Großbritannien).

Der Dank des 40-Jährigen galt nach dem prima Einstand vor allem den Mechanikern: „Die haben auf der Suche nach dem bestmöglichen Setup unheimlich viel ausprobiert – auch zwischen den einzelnen Rennen.“ Weiter geht’s für „Hülse“ am 15. April (Sonntag) in Vries bei den Dutch Open, eine Woche drauf steht das EM-Halbfinale im südenglischen Swingfield an.

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