Motorsport: 79. AMSC-Grasbahnrennen
Hülshorst hofft auf ersten Podestplatz

Lüdinghausen -

Vorjahressieger Bernd Diener und weitere prominente Fahrer fehlen an Christi Himmelfahrt (10. Mai) beim Spektakel am Westfalenring. Das ist einerseits eine schlechte Nachricht, anderseits eine gute.

Mittwoch, 25.04.2018, 19:04 Uhr

„Gras, Spaß und Action“ versprechen die Organisatoren des 79. Grasbahnrennens am Westfalenring. Lokalmatador Christian Hülshorst ist besonders motiviert.
„Gras, Spaß und Action“ versprechen die Organisatoren des 79. Grasbahnrennens am Westfalenring. Lokalmatador Christian Hülshorst ist besonders motiviert. Foto: mib

Die Vorbereitungen für das 79. ADAC-Westfalenring-Grasbahnrennen an Christi Himmelfahrt (10. Mai) laufen auf Hochtouren. Die Organisatoren vom Auto- und Motorsportclub (AMSC) Lüdinghausen wollen auch in diesem Jahr bei Motorsportfans von Nah und Fern für Begeisterung sorgen.

Vorjahressieger fehlt

Das Highlight am Renntag ist natürlich die internationale Soloklasse, in der dieses Jahr ein ziemlich ausgeglichenes Fahrerfeld zu sehen sein wird. Sowohl der formstarke Niederländer Romano Hummel als auch Titelverteidiger Bernd Diener und der zweifache Lüdinghausen-Sieger Martin Smolinski fehlen, da gleichentags in der Pfalz ein WM-Lauf ansteht. Schlecht für die Veranstalter gut für die Spannung. Und für Lokalmatador Christian Hülshorst, der bei seinem Heimrennen endlich mal aufs Podest will.

„Hülses“ Teamkollege Jens Benneker hat etwas bescheidenere Ziele, für den Youngster wäre schon das Erreichen des Endlaufs ein Erfolg. Schließlich ist das Fahrerfeld trotz mehrerer Absagen immer noch top-besetzt. Vor allem die Briten Andrew Appleton und Paul Hurry, beide ehemalige Europameister, haben sich viel vorgenommen für das Spektakel in 14 Tagen. Auch in der B-Solo-Klasse – dort treten die Stars von morgen gegeneinander an – ist mit Sven Klein ein AMSC-Mann vertreten.

Gespanne top-besetzt

Ganz großen Bahnsport verspricht in diesem Jahr die Seitenwagenklasse, in der sich die amtierenden Deutschen Meister Markus Venus/Markus Heiß vom RSC Pfarrkirchen mit den EM-Zweiten Markus Brandhofer/Markus Reiser (AMC Haun­stetten) sowie weiteren Top-Gespannen aus dem In- und Ausland messen. „Das wird ein „Meistertreffen der Dreiradartisten“, verspricht AMSC-Vize Thomas Raesfeld.

Das Grasbahnrennen runden die Publikumslieblinge der Enduroklasse ab, in der 14 Fahrer an den Start gehen – die meisten aus der näheren Umgebung wie der vielfache Westfalenring-Champion Thomas Hols (Lüdinghausen), der sich für seine Vorjahresniederlage gegen Manfred Knappe (Traunstein) revanchieren möchte.

Die Ouvertüre bestreiten, bei freiem Eintritt, am Vorabend des Renntages ab 18 Uhr für zwei Stunden die Mofafahrer – samt atemberaubendem Le-Mans-Start und After-Race-Party.

Die Organisatoren rechnen – je nach Wetter – wie 2017 mit bis zu 7500 Zuschauern.

Neuerung bei Präsentation

Vieles hat sich in 67 Jahren Motorsport am Westfalenring bewährt. Eine Neuerung gibt es aber, bei der Vorstellung der Fahrer. Attraktiver werde sie sein, mehr lässt Rennleiter Maik Domscheit nicht raus. Der erste der 24 Läufe wird um 13 Uhr gestartet, eine halbe Stunde eher als üblich. Das Training und die Quali beginnen wie gehabt um 9.30 Uhr. Zeitplan, Ticket-Infos und mehr unter www.westfalenring-rennen.de. flo

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