Interview
Karin Schnaase drückt Lüdinghauser Badminton-Cracks die Daumen

Lüdinghausen -

Die Lüdinghauserin Karin Schnaase hat in ihrer Sportart Badminton viel erreicht: Mit der deutschen Damen-Nationalmannschaft gewann sie 2012 Gold bei der Mannschaftseuropameisterschaft. 2014 wurde sie erstmals Deutsche Meisterin im Damen-Einzel. 2013 kündigte sie zwar ihren Rücktritt an, doch 2016 war sie bei den Olympischen Spielen in Rio dabei und blickt nun aus der Distanz auf die EM in Huelva (Spanien).

Samstag, 28.04.2018, 09:04 Uhr

Interview: Karin Schnaase drückt Lüdinghauser Badminton-Cracks die Daumen
Karin Schnaase Foto: Ralf Aumüller

Frau Schnaase, wie intensiv verfolgen Sie noch die Europameisterschaften? Wahrscheinlich haben Sie augenblicklich anderes zu tun oder ?

Karin Schnaase: Ja, Lene-Sophie ist am 20. April geboren. Natürlich beobachte ich die EM nun aus einem etwas anderen Blickwinkel, aber ich fiebere natürlich immer noch mit. Spannend zu sehen, wie viele vom SC Union Lüdinghausen noch im Feld sind, mit denen ich früher ja noch zusammengespielt habe.

Ihre ehemaligen Teamkameraden schlagen sich hervorragend.

Schnaase: Das kann ich bestätigen. Yvonne (Li) und Linda (Efler, mit Marvin Seidel im Mixed) machen ihre Sache richtig gut, auch Josche (Zurwonne) nicht zu vergessen. Dass die drei das Viertelfinale erreichen, hätten sie wohl vorher blind unterschrieben.

Und wie sehen Sie die Leistungen und Chancen des deutschen Teams insgesamt?

Schnaase: Es sind ja einige Medaillen drin. Insgesamt sind die Felder sehr ausgeglichen. Klar sind die Dänen im Doppel stark, und die Engländer sind im Mixed weit vorn. Aber ich hoffe, dass es am Ende etwas zu feiern gibt.

Ist da etwas Wehmut dabei, wenn sie nun auf die EM schauen?

Schnaase: Wehmut nicht. Ich habe ja meine EM-Medaille und einen guten Abschluss gehabt mit der Olympia-Teilnahme in Rio.

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