Motorsport: Mofarennen in Lüdinghausen
Mordsgaudi mit Mofa – Zwei-Stunden-Rennen am Westfalenring

Lüdinghausen -

Am Vorabend des großen Grasbahnrennens auf dem Westfalenring kommen in Lüdinghausen wie immer die Mofafahrer zu ihrem Recht. 2017 gewann ein nicht ganz unbekannter Lokalmatador.

Dienstag, 08.05.2018, 18:05 Uhr

Zum Zwei-Stunden-Mofarennen auf dem Westfalenring zählt auch der so genannte Le-Mans-Start. Dabei legen die Fahrer die ersten Meter im laufschritt zurück.
Zum Zwei-Stunden-Mofarennen auf dem Westfalenring zählt auch der so genannte Le-Mans-Start. Dabei legen die Fahrer die ersten Meter im laufschritt zurück. Foto: chrb

Der Zwei-Stunden-Mofa-Lauf am Mittwoch, 18 Uhr, auf dem Westfalenring ist so was wie der kleine Bruder des großen Grasbahnrennens tags darauf an gleicher Stelle: laut, frech, aufmüpfig – und immer den Schalk im Nacken.

Wobei man das schon richtig einordnen müsse, wie Thomas Nettlenbusch, Jugendleiter des Ausrichters AMSC Lüdinghausen und für das Vorabend-Event verantwortlich, ausführt: „Klar ist das Mofarennen eine Riesengaudi. Spaß haben, darum geht es in erster Linie. Aber viele Fahrer nehmen den Wettbewerb durchaus ernst.“ Schließlich seien Töffli-Fahrer am Start, die sogar – kein Scherz – an Deutschen Meisterschaften teilnehmen. Entsprechend weit gereist seien einige der Teams und Einzelstarter.

Eine nicht unbeträchtliche Teilnehmerschar komme aber aus Lüdinghausen und der näheren Umgebung. Darunter „zwei unserer Junior-Teams“, freut sich Nettlenbusch – eine Jungs- und eine Mädchen-Abordnung.

Hülshorst prominentester Starter

Auch der mit Abstand prominenteste Mofafahrer ist AMSC-Mann: Christian Hülshorst. Dem erfolgreichen Stahlschuhdrifter und seinen beiden Mitstreitern (Ralf Nieländer, Guido Brathe) gelang 2017 das, was „Hülse“ in der internationalen Solo-Klasse trotz zahlreicher Anläufe bislang nie vergönnt war: ein Podestplatz beim Heimrennen. Ganz vorn landeten der Routinier und die „Kleine 41“ (eine Anspielung auf Hülshorsts Startnummer bei den Profis) bei der persönlichen Premiere im Vorjahr. „,Hülse‘ zählte zu den Ersten, die uns die neuerliche Zusage für Mittwoch gegeben haben“, so Nettlenbusch.

Gewertet wird, je nach Beschaffenheit des motorisierten Untersatzes, in vier Klassen. Sieger ist der, der in den 120 Minuten die meisten Runden über Start- und Zielgerade sowie entlang der Boxengasse und des Fahrerlagers schafft. 2017 waren es in einem Fall über 100.

Der Cheforganisator rechnet bei der neunten Auflage mit einem ähnlichen Andrang wie vor zwölf Monaten, als über 40 Mannschaften am Start waren. Last-Minute-Anmeldungen nimmt Nettlenbusch noch bis 17 Uhr entgegen. Der Eintritt ist frei, Gleiches gilt für den Besuch der After-Race-Party (ab 20 Uhr) im Festzelt.

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