Motorsport: Mofarennen in Lüdinghausen
Lärm und Staub vor großer Kulisse

Lüdinghausen -

Das Fahrerfeld war ein wenig kleiner als in den Vorjahren, dafür aber war der Zuschauer-Zuspruch enorm. Rund 800 bis 1000 Motorsportfans füllten die Tribüne und verfolgten das spannende Rennen. Ein Rennen, das kürzer ausfiel als gedacht – aufgrund eines technischen Defekts . . .

Montag, 14.05.2018, 18:05 Uhr

Auf der Zielgeraden vor der Tribüne des Westfalenrings konnten die Fahrer kräftig Gas geben.
Auf der Zielgeraden vor der Tribüne des Westfalenrings konnten die Fahrer kräftig Gas geben. Foto: Michael Beer

Sollte das alte Sprichwort, dass nach einer misslungenen Generalprobe eine umjubelte Premiere folgt, dürfte sich der Wunsch von Christian Hülshorst beim heutigen Renntag auf dem Westfalenring erfüllen, endlich bei seinem Heimrennen auf dem Treppchen zu stehen. Bei der zehnten Auflage des Zwei-Stunden-Mofarennens gestern am frühen Abend konnten „Hülse“ und sein Team „Die kleine 41“ den Sieg in der Klasse 1a aus dem Vorjahr nicht wiederholen und musste mit Platz drei vorlieb nehmen.

Leider fiel das Fahrerfeld ein wenig kleiner als in den Vorjahren aus, dafür aber war der Zuschauer-Zuspruch enorm. Rund 800 bis 1000 Motorsportfans füllten die Tribüne und verfolgten das spannende Rennen.

Dabei hatten nicht nur einige Teams mit technischen Problemen zu kämpfen, sondern auch die Organisatoren. Nach gut einer Viertelstunde musste das Rennen neutralisiert werden, da die mittels eines Transponders übertragenen Rundenzahlen falsch übertragen worden waren. So wurde das Rennen mit einem zweiten Le-Mans-Start neu gestartet, ging dann aber nur über eine Stunde und 50 Minuten.

Rennleiter Thomas Raesfeld hatte den Teilnehmern zuvor die Spielregeln erklärt, um damit einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Während auf der Zielgeraden volles Tempo gefahren werden konnte, galt vor dem Union-Vereinsheim ein Überholverbot. Hinter dem Clubhaus war der Parcours so angelegt, dass die Fahrer den Gashahn nur ganz wenig öffnen konnten.

Da die Maschinen unterschiedlich motorisiert waren, wurde das Feld in vier Klassen eingeteilt. Schnellstes Team des Rennens war M.E. Racing mit 89 Runden (Sieger Klasse 2) vor „Vespa Racing“ mit 88 Runden (Sieger der Klasse 1b), und„Crossleck“ mit 87 Runden (Sieger Klasse 3).

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