Badminton: Nachwuchs-Förderung
Die nächste Generation – Union-Talente treten in große Fußstapfen

Lüdinghausen -

Die heute zehn- bis zwölfjährigen Talente des SC Union Lüdinghausen wollen irgendwann mal in die Bundesliga. Die passenden Trainer für dieses ambitionierte Vorhaben sind schon mal gefunden.

Sonntag, 03.06.2018, 22:51 Uhr

Michael Schnaase (3.v.r.), Timon Vogt (l.) und Christoph Schnaase (2.v.l.) kümmern sich gemeinsam um die Zehn- bis Zwölfjährigen bei Union.
Michael Schnaase (3.v.r.), Timon Vogt (l.) und Christoph Schnaase (2.v.l.) kümmern sich gemeinsam um die Zehn- bis Zwölfjährigen bei Union. Foto: Markus Kleymann

Mit 14 Jahren erst den Schläger in die Hand nehmen – und dann zigfacher deutscher Meister werden. „Das wäre heute undenkbar“, sagt Michael Schnaase. Mister Badminton aus Lüdinghausen hat das selber so noch in den 60er- und 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts geschafft. Doch wer heute in die Spitze kommen will, muss erheblich früher anfangen – und viel intensiver trainieren.

Bis zu vier Mal pro Woche kommen sie zusammen, die vielen hoffnungsvollen Talente aus der Steverstadt im Alter von zehn bis zwölf Jahren, die jetzt auch von Michael Schnaase trainiert werden. Er könnte ihr Großvater sein – doch auf dem Feld kann der 68-Jährige den Nachwuchsspielern noch eine ganze Menge beibringen.

Und natürlich sind sie alle auch noch chancenlos auf dem Feld, wenn es zum direkten Vergleich kommt und der Altmeister in die Trickkiste packt. Doch darauf will Schnaase gar nicht hinaus. Er möchte als Leiter der Badmintonabteilung des SC Union Lüdinghausen mit dafür sorgen, dass auch künftig Spieler mit hiesigen Wurzeln im eigenen Bundesligateam stehen.

Namhaftes Übungsleiter-Trio

Dabei hatte er das eigentlich so gar nicht vor. Mit einem neuen Nachwuchsförderkonzept hatte Christoph Schnaase als ausgebildeter A-Trainer neue Gruppen gebildet – sowohl für den Leistungsbereich als auch für den Breitensport. Doch als den der Ruf ereilte, auch als Trainer am Bundesstützpunkt in Mülheim zu arbeiten, sprang der Papa gerne ein.

Jetzt sind sie also zu dritt aktiv – Vater Schnaase, Sohn Schnaase, der natürlich immer noch in seinem Heimatverein mitmischt, sowie als Juniortrainer zusätzlich noch Timon Vogt. „So können wir eine optimale Förderung gewährleisten“, meint Michael Schnaase, der von dem Ehrgeiz der vielen Nachwuchsspieler begeistert ist.

In Zukunft soll je nach Spielstärke im Training noch etwas stärker differenziert werden. Insgesamt sind die drei Übungsleiter der Meinung, dass da ganz starke Jahrgänge bei Union heranwachsen.

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