Motorsport: „Hülse“ Sechster
Haarscharf am Endlauf vorbei

Lüdinghausen -

Christian Hülshorst war am Wochenende gleich zwei Mal gefordert. Beim Grasbahnrennen in Opende schlitterte der 40-Jährige um Haaresbreite am Finale vorbei, bei der WM-Langbahn-Challenge in Bielefeld wurde er Neunter.

Dienstag, 26.06.2018, 18:00 Uhr

Christian Hülshorst (r.) wurde in Opende Sechster, AMSC-Kollege Jens Benneker belegte den 14. Platz.
Christian Hülshorst (r.) wurde in Opende Sechster, AMSC-Kollege Jens Benneker belegte den 14. Platz. Foto: mib

Christian Hülshorst (AMSC Lüdinghausen) war am Wochenende gleich zwei Mal gefordert. Beim Grasbahnrennen in Opende/Niederlande schlitterte der 40-Jährige um Haaresbreite am Finale vorbei, bei der WM-Langbahn-Challenge tags darauf in Bielefeld wurde der Steverstädter Neunter.

Mit dem Abschneiden am Samstag haderte Hülshorst ein wenig. Nach einem Sieg, einem zweiten und einem dritten Platz in den ersten Läufen schien der Weg in den Endlauf frei. Doch ein Motorschaden bremste den hiesigen Stahlschuhdrifter im Semifinale aus – null Punkte. Dabei hätte schon ein Zähler zum Weiterkommen gereicht. „Schade, da war definitiv mehr drin“, so der AMSC-Mann, dessen Vereinskollege Jens Benneker in Opende Rang 14 belegte.

In Ostwestfalen war Hülshorst als Reservefahrer nominiert, kam somit in den ersten drei Runs nicht zum Einsatz. Anschließend punktete er ganz ordentlich, hatte aber so seine Probleme „mit der anspruchsvollen Bahn“. In Lauf fünf fiel der Lüdinghauser nach einem riskanten Manöver aus. Lob gab’s vom Routinier für seine Schrauber, „die haben einen tollen Job gemacht“. Den Sieg holte an beiden Tagen der Niederländer Romano Hummel.

Am kommenden Wochenende pausiert Hülshorst, ehe am 7. Juli (Samstag) das EM-Finale im französischen Tavac, einer der sportlichen Höhepunkte in diesem Jahr, ansteht.

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