Grasbahnrennen: EM-Finale
Christian Hülshorst: Mit Bedacht, nicht zurückhaltend

Lüdinghausen -

Am Samstag steht Christian Hülshorst im französischen Tayak hinter dem Startband. Seit er 1999 A-Lizenz-Fahrer wurde, hat er sich „etwa 15 Mal“ für den Endlauf qualifiziert. Sein bisher bestes Ergebnis: Platz vier im vergangenen Jahr in Hertingen.

Donnerstag, 05.07.2018, 17:40 Uhr

Christian Hülshorst
Christian Hülshorst Foto: Beer

Am kommenden Samstag steht Motorradfahrer Christian Hülshorst beim Finale der Grasbahn-Europameisterschaft im französischen Tayak hinter dem Startband. Der 41-jährige Lüdinghauser ist EM-erfahren. Seit er 1999 A-Lizenz-Fahrer wurde, hat er sich, so seine eigene Einschätzung, „etwa 15 Mal“ für den Endlauf qualifiziert. Sein bisher bestes Ergebnis: Platz vier im vergangenen Jahr in Hertingen.

Nach Ihrem schweren Sturz beim EM-Finale 2010 in La Reole sind Sie fünf Jahre lang nicht in dem Land gefahren, bevor Sie dann in Tayak wieder dort antraten. Haben sich Ihre Bauchschmerzen vor einem Start in Frankreich wieder ganz gelegt?

Hülshorst: Generell hätte der Unfall ja überall passieren können. Aber die Versorgung im Krankenhaus dort war nicht ganz so gut, und im gleichen Jahr sind ebenfalls in Frankreich zwei weitere Fahrer gestürzt, von denen dann einer die gleichen Erfahrungen gemacht hat wie ich. Aber ich fahre mittlerweile mit mehr Bedacht. Was nicht heißt, dass ich zurückhaltend fahre, aber ich lege es auch nicht auf Biegen und Brechen auf einen Zweikampf an. Wenn man in der einen Kurve nicht überholen kann, versucht man es halt später.

Beim EM-Finale 2017 standen am Ende drei Engländer auf dem Treppchen. Wer hat diesmal die besten Karten?

Hülshorst: Schwer einzuschätzen . . . Das ist ein gutes Feld mit Titelverteidiger James Shanes, Romano Hummel oder auch Stephan Katt. Paul Cooper hat sich auch qualifiziert, obwohl ich nicht weiß, ob er nach seinem Sturz in Bielefeld schon wieder fit ist.

Wie sind Ihre Chancen, diesmal selbst aufs Podium zu kommen?

Hülshorst: Das kommt auch darauf an, wie die Bahn beschaffen ist. Letztes Jahr hatte es am Tag vor dem Rennen geregnet, beim Finale selbst war die Bahn dann aber trocken. Das kann man vorher nicht einschätzen. chrb

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