Motorradsport: Grasbahn-EM
Hülshorst nur 15. in Tayac

Lüdinghausen -

Mindestens zu den zehn besten Fahrern beim EM-Finale in Südfrankreich zählen: Das war das erklärte Ziel von Christian Hülshorst (AMSC Lüdinghausen). Doch es kam anders.

Dienstag, 10.07.2018, 18:40 Uhr

Nicht so stark wie im Vorjahr: Christian Hülshorst (r.).
Nicht so stark wie im Vorjahr: Christian Hülshorst (r.). Foto: mib

Beim Grasbahn-EM-Finale vor zwölf Monaten im Schwarzwald hatte sich Christian Hülshorst nur drei britischen Profis geschlagen geben müssen, als Vierter aber so gut abgeschnitten wie nie zuvor in seiner langen Karriere. Am Wochenende, im französischen Tayac, lief es nicht annähernd so gut für den Mann vom AMSC Lüdinghausen, der schließlich mit Rang 15 vorliebnehmen musste.

„Das war schon ein bisschen ernüchternd“, klagte „Hülse“, zumal nach dem Spitzenresultat aus dem Vorjahr. Das B-Finale, ein Platz also unter den zehn besten Fahrern auf dem Kontinent, hätte es schon sein sollen für den Routinier. Der Start – Platz drei im ersten Lauf – war durchaus verheißungsvoll. Danach sei er aber nicht mehr konkurrenzfähig gewesen. Nach einem Nuller in Run zwei sowie einem vorletzten Platz gleich im Anschluss war bereits klar, dass es diesmal nur für den C-Endlauf langen würde, in dem Hülshorst erneut nicht über Rang fünf hinauskam.

Die Gründe für das mäßige Abschneiden? „Wenn wir das wüssten, hätten wir‘s ja gleich besser gemacht“, war der Steverstädter hinterher einigermaßen ratlos. Richtig wohl habe er sich auf dem speziellen Kurs von Beginn an nicht gefühlt. Auch die kleinen Eingriffe bei der Übersetzung und der Zündung brachten nicht den gewünschten Erfolg. Den Titel gewann Lokalmatador Dimitri Berge.

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