Motorsport: Grasbahnrennen
Blackout im Schwarzwald – Hülshorst Letzter

Lüdinghausen -

Für Christian Hülshorst war es ein Wochenende zum Vergessen. Ein zweiter Fahrer des AMSC Lüdinghausen überraschte dagegen positiv in Rastede.

Dienstag, 14.08.2018, 18:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 14.08.2018, 17:56 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 14.08.2018, 18:00 Uhr
Enttäuschte am Wochenende: AMSC-Fahrer Christian Hülshorst.
Enttäuschte am Wochenende: AMSC-Fahrer Christian Hülshorst. Foto: mib

Der zarte Aufwärtstrend – Platz fünf in Melsungen – ist schon wieder Geschichte. Beim Grasbahnrennen in Hertingen erwischte Christian Hülshorst einen rabenschwarzen Tag. Tags darauf in Rastede lief es etwas besser für den Mann vom AMSC Lüdinghausen. Richtig zufrieden konnte am Wochenende nur Teamkollege Jens Benneker sein.

Hertingen. Ausgerechnet. Dort, wo Hülshorst im Vorjahr als EM-Vierter geglänzt hatte, war diesmal „von Anfang an der Wurm drin“, so der Steverstädter. Gleich in Lauf eins sah Hülshorst im Wortsinne das Zielband nicht. Aufgrund von Sichtproblemen – wie schon in Melsungen staubte es gewaltig auf dem hügeligen Schwarzwald-Oval – suchte der 41-Jährige vergeblich die Ideallinie, rutschte weg und blockierte mit seiner Maschine die Strecke. Der Durchgang wurde abgebrochen, Hülshorst als Verursacher disqualifiziert. Null Punkte auch im nächsten Run, ein mickriger Zähler im dritten: So blieb für „Hülse“ unterm Strich der zwölfte und letzte Platz.

Benneker stark in Rastede

Der Sonntag begann ähnlich: Spritzufuhr gerissen, wieder nichts auf der Habenseite verbucht. Wie tags zuvor in Hertingen fahndeten der Routinier und sein Team zwischen den Starts fieberhaft nach dem richtigen Setup. Doch nur ein Mal, im zweiten Umlauf, waren Mensch und Maschine wirklich wettbewerbsfähig – Rang zwei, vier Punkte. Sieben waren es insgesamt im nördlichen Niedersachsen – zu wenige, um den hohen Ansprüchen des Altmeisters zu genügen.

Jens Benneker hatte dagegen allen Grund zum Strahlen. Der zweite AMSC-Pilot war als Gesamtachter zwar „nur“ um einen Platz besser als Hülshorst, doch das Ergebnis täusche, lobte der Vereinsgefährte: „Jens musste ausnahmslos gegen starke Leute antreten und hat das in allen vier Läufen richtig gut gemacht.“ Rang eins ging in Hertingen wie in Rastede an den zweifachen Lüdinghausen-Sieger Martin Smolinski.

Anzeige
Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5975110?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35335%2F
Zunge „verschluckt“ – Mitspieler reagiert geistesgegenwärtig
Wenn einem Kicker die Zunge in den Rachen rutscht, droht schnell Ersticken. Marcel Bösel (kl. Bild re.) hat seinem Mitspieler Marcel Ameis (li.) durch geistesgegenwärtiges Handeln wahrscheinlich das Leben gerettet.
Nachrichten-Ticker