Fußball: Kreisliga A 2 Ahaus/Coesfeld
Fortuna Seppenrade bangt bis zur 99. Minute – 3:2 über TSG Dülmen 2

Seppenrade -

Aufsteiger Fortuna Seppenrade bleibt auf Kurs, die TSG Dülmen 2 bezwang die Elf von Mahmoud Abdul-Latif mit 3:2 (3:1). Die Schlussminuten waren allerdings nichts für schwache Nerven.

Freitag, 31.08.2018, 19:12 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 26.08.2018, 14:33 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 31.08.2018, 19:12 Uhr
Auf Finn Arns (r.) war einmal mehr Verlass. Der Angreifer traf zum zwischenzeitlichen 3:1 für die Hausherren.
Auf Finn Arns (r.) war einmal mehr Verlass. Der Angreifer traf zum zwischenzeitlichen 3:1 für die Hausherren. Foto: Michael Beer

A-Ligist Fortuna Seppenrade hat auch sein zweites Heimspiel gewonnen, 3:2 (3:1) gegen die Zweitvertretung der TSG Dülmen. Doch mussten die Schützlinge von Trainer Mahmoud Abdul-Latif bis zur 99. Minute um den knappen, aber verdienten Erfolg zittern.

Erstes Thiering-Tor für Fortuna

Nach nervösem Beginn auf beiden Seiten besaßen die Gastgeber, die kurzfristig auf Bastian Blechinger und Philipp Heimsath verzichten mussten, in der zehnten Minute die erste Chance, die aber nicht genutzt wurde. Als dann Michael Thiering nach schönem Zuspiel die Führung in der 18. Minute erzielte, brachte das nicht die erhoffte Ruhe. Im Gegenteil, denn Dülmen nahm immer mehr das Heft in die Hand und kam nach einem Abwehrfehler der Schwarz-Gelben durch Spielertrainer Ahmend Ibrahim zum 1:1-Ausgleich (24.).

Nur zwei Minuten später vergab Ibrahim sogar die Führung der Dülmener, als er das fast leere Tor nicht traf. Ein sehenswertes Freistoßtor von Omar Mustapha zum 2:1 brachte Seppenrade in der 34. Minute wieder ins Spiel. Finn Arns erhöhte in der 41. Minute auf 3:1, nachdem die Fortunen den Ball im Mittelfeld erobert hatten.

Zwei Minuten nach Wiederanpfiff wurde Thiering im letzten Moment am Torschuss gehindert. Die Partie wurde nun immer hektischer. Die Angriffsbemühungen auf beiden Seiten waren stets eine sichere Beute der Abwehrreihen. Bis auf einen Heber von Arns, der kurz vor der Torlinie noch geklärt wurde (69.), waren kaum Chancen vorhanden.

Üppige Nachspielzeit

Warum der Schiedsrichter sechs Minuten Nachspielzeit anzeigte, bleibt sein Geheimnis. In der dritten Minute der Zugabe spielten die Fortunen vergeblich auf Abseits. Florian Schwarz verkürzte auf 3:2. Drei Minuten später sah Achim Wischnewski wegen Zeitspiels die gelb-rote Karte. Nach 99 Minuten aber jubelten die Fortunen über drei weitere Punkte auf der Habenseite. „Bastian und Philipp haben wir vermisst. Sie hätten mehr Ordnung in unser Spiel gebracht“, so das Fazit des Trainers.

Fortuna: P. Franke – Höning, Nibbenhagen (68. Harder), Holtermann, Tüns – Ewers (80. Kerkeling), Sannan (89. M. Franke), Thiering, Wischnewski – Mustapha, Arns. Tore: 1:0 Thiering (18.), 1:1 Ibrahim (24.), 2:1 Mustapha (34.), 3:1 Arns (41.), 3:2 Schwarz (90.+3). Gelb-Rot: Wischnewski (90.+ 6). Beste Spieler: Mustapha, Thiering, Holtermann.

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