Leichtathletik: Stadtfestlauf
Geradliniger Lauf im Herzen Lüdinghausens

Lüdinghausen -

Seit nunmehr 16 Jahren erfreut sich der Lüdinghauser Stadtfestlauf – Auflage Nummer 17 steigt am Freitag (14. September) ab 15 Uhr – bei Sportlern wie bei Zaungästen größter Beliebtheit. Wieso, weiß Mitorganisator Tobias Gerwin.

Montag, 10.09.2018, 18:52 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 10.09.2018, 18:46 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 10.09.2018, 18:52 Uhr
Sobald vor dem Rathaus der Startschuss ertönt – hier ein Bild aus dem vergangenen Jahr – gibt’s kein Halten mehr.  
Sobald vor dem Rathaus der Startschuss ertönt – hier ein Bild aus dem vergangenen Jahr – gibt’s kein Halten mehr.   Foto: chrb

Nicht, dass die Vorjahresstrecke entlang der Klosterstraße weniger reizvoll gewesen wäre. „Aber für die Teilnehmer war der Zick-Zack-Kurs natürlich nicht ganz so angenehm“, weiß Mitorganisator Tobias Gerwin. Nun, da die Großbaustelle Burg Vischering Geschichte ist, kehren jene, die die 2,5-Kilometer-Runde beim 17. Stadtfestlauf am Freitag in Angriff nehmen, zum bewährten Parcours zurück – und der ist deutlich geradliniger. Ein bisschen ähnelt das Streckenprofil einem Hochgeschwindigkeitskurs in der Formel 1: Zwei endlos lange Geraden, miteinander verbundenen durch Spitzkehren. Da lacht das Herz der Tempobolzer.

Dass die Teilnehmer die neue, alte Runde bis zu vier Mal absolvieren, ist laut Gerwin ein Grund für das große Zuschaueraufkommen. Bei manchem Marathon bekommen Freunde und Verwandte die Läufer erst 42 Kilometer nach dem Start wieder zu Gesicht, in Lüdinghausen dagegen alle zehn Minuten. Dass das Sport-Event – Veranstalter ist wie immer Union Lüdinghausen – am Vorabend des Stadtfestes steigt, wenn die Leute allmählich in den Feiermodus umschalten, schadet der Popularität des Runs gewiss ebenso wenig.

Popularität ungebrochen

Beliebt ist das alljährliche Ereignis aber nicht nur bei den Zuschauern, sondern auch bei den Sportlern selbst. 1284 Menschen finishten im Vorjahr, nur 2016 waren es noch ein paar mehr (1299). Mindestens 1000 Voranmeldungen werden es auch diesmal sein, davon ist Gerwin fest überzeugt. Die Online-Frist endet am morgigen Mittwoch um 22 Uhr. Dazu kämen dann immer ein paar Kurzentschlossene am Freitag, Nachmeldungen sind bis 30 Minuten vor Beginn des jeweiligen Wettbewerbs vor Ort möglich. „Es spricht sich in der Szene halt rum, dass die Starter bestmöglich betreut werden“, begründet Gerwin die auf hohem Niveau stabilen Zahlen.

2017 waren Lokalmatador Sebastian Niehues (17:29 Minuten) und Susanne Bussieck (TuS Sythen/21:04) die Schnellsten über fünf Kilometer. Den doppelt so langen Hauptlauf entschieden im Vorjahr Ludger Schroer (LG Deiringsen/36:31) und Franziska Jung (Uni Hannover/45:14) für sich.

 

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