Leichtathletik
Union Lüdinghausen räumt Medaillen ab

Lüdinghausen -

Mit fast 40 Medaillen bei den Kreiseinzelmeisterschaften in Olfen schnitten Union Lüdinghausens Leichtathleten ähnlich erfolgreich ab wie vor einem Jahr. Bei guten äußeren Bedingungen litten nur die Sprintzeiten unter einem böigen Gegenwind.

Dienstag, 18.09.2018, 19:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 18.09.2018, 19:00 Uhr
Die U 18-Mädchen (v.l.): Lilly Wiethaup, Sarina Fischer, Lucia Maaßen und Katja Grosse
Die U 18-Mädchen (v.l.): Lilly Wiethaup, Sarina Fischer, Lucia Maaßen und Katja Grosse Foto: privat

Mit fast 40 Medaillen bei den Kreiseinzelmeisterschaften in Olfen schnitten Union Lüdinghausens Leichtathleten ähnlich erfolgreich ab wie vor einem Jahr. Dabei konnte die Zahl der Titel leicht erhöht werden. Bei guten äußeren Bedingungen litten nur die Sprintzeiten unter einem böigen Gegenwind bis zu fast fünf Metern/Sekunde.

Erfolgreichste Unionistin war Sarah Krause, die nach langer Verletzungspause schon fast wieder an ihre alte Form anknüpfen konnte. Sie holte sich bei drei Starts gleich drei Titel in der Altersklasse W 15. Über 100 m siegte sie in 14,08 sek, im Weitsprung kam sie auf 4,69 m. Besonders gut war ihre Siegerzeit über 800 Meter, wo sie auf 2:32,36 min kam.

Eine neue persönliche Bestzeit gelang Sarina Fischer, die ebenfalls lange verletzt war. Über 800 Meter (U 18) durchbrach sie erstmals die Schallmauer von 2:30 min. Am Ende blieben die Uhren bei 2:28,97 min stehen. Katja Grosse holte sich zwei Goldmedaillen, obwohl sie die ganze Woche zuvor krank gewesen war. Über 100 Meter kam sie auf 13,97 sek, im 400-Meter-Lauf auf 1:03,36 min. Mit 1,49 m gewann Lucia Maaßen den Hochsprung (U18) und wurde Zweite über 100 m Hürden. Lilly Wiethaup gewann Silber im Diskuswurf mit 27,60 m und im Kugelstoßen.

Bei der männlichen Jugend U 18 siegte Tobias Niehues über 400 m mit persönlicher Bestzeit von 54,45 sek. Im Hürdenlauf U 20 qualifizierte er sich direkt für die Westfalenmeisterschaften 2019 mit 16,89 sek. Silber gab es im Hochsprung. In der W 14 siegte Gesa Badde mit 23,76 m im Diskuswurf. Bronze ging hier an Finia Wünning, die mit 18,93 m eine persönliche Bestleistung warf. Badde wurde zudem Zweite im Kugelstoßen.

Aber auch die jüngeren Aktiven überzeugten. Allen voran Greta Burhöi, die das 800-Meter-Rennen der W 9 in 3:13,74 min gewann. Im Weitsprung holte sie mit 3,46 m das zweite Gold. Carla Grewe siegte im Ballwurf mit 23 m, bei den ein Jahr jüngeren Aktiven gewann Julia Baumeister mit 3:15,05 min über 800 Meter. Ebenfalls über die Mittelstrecke siegte Paul Stork (M 9) in 3:00,61 min. Lotte Groß-Hartmann holte sich gleich eine komplette Medaillensammlung, wobei sie Gold im Weitsprung gewann, Silber im Hochsprung und Bronze über 800 Meter.

Silber gewannen zudem Ole Coprian (M 8) im Weitsprung, Felix Sargin (M 9) im Ballwurf, Jonas Wewel (M 14) im Kugelstoßen und Diskuswurf, Marit Rips über 800 Meter sowie Helena Mußhoff (W 8) über 50 Meter. Bronze gewannen Luca Wewel (M 11) im Hochsprung, Ole Coprian (M 8) und Carla Grewe (W 9) über 50 m, Helena Mußhoff im Ballwurf, Frida Burhöi (W 12) über 75 Meter, Greta Schepers (W 13) im Weitsprung sowie Ella Müller (W 13) über 800 m und im Ballwurf.

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