Badminton: Bundesliga
Union Lüdinghausen gewinnt in Notbesetzung auch in Mülheim

Lüdinghausen -

Das wird fast schon unheimlich: Wieder musste Union Lüdinghausen stark ersatzgeschwächt ran – und gewann wieder.

Sonntag, 30.09.2018, 21:50 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 30.09.2018, 21:50 Uhr
Holten Punkte in Mülheim: Nick Fransman (l.) im ersten Herrendoppel sowie im ersten Einzel und Coach Christoph Schnaase auf dem Parkett im zweiten Doppel.
Holten Punkte in Mülheim: Nick Fransman (l.) im ersten Herrendoppel sowie im ersten Einzel und Coach Christoph Schnaase auf dem Parkett im zweiten Doppel. Foto: Markus Kleymann

Wie fühlt man sich, wenn das eigene Team unerwartet mit drei Siegen in die Saison gestartet ist? „Man fühlt sich supergut“, antwortet Michael Schnaase, Teammanager von Badminton-Bundesligist Union Lüdinghausen nach dem 4:3-Erfolg am frühen Sonntagabend beim bis dahin ebenfalls ungeschlagenen BV Mülheim. „Es war immerhin unser drittes Spiel ohne Vier.“

In Mülheim fehlten Yvonne Li, die bei den Czech Open im Finale siegte, Roman Zirnwald, der mit Ex-Unionist Hendrik Westermeyer die EM O 35 gewann, Robert Blair, der beruflich verhindert war und zu allem Überfluss noch Kai Schäfer, der kurzfristig erkrankt war. Im Damen- und im zweiten Herreneinzel waren die Gäste daher von vornherein chancenlos. Doppel- und Mixed-Spezialistin Eva Janssens verlor gegen die niederländische Meisterin Gayle Mahulette ebenso deutlich wie Union-Nachwuchsspieler Jan Kemper gegen Nikula Karunaratne.

„Es war sehr gut, dass wir die beiden Herrendoppel gewonnen haben“, so Michael Schnaase. Selbstverständlich war das nicht – immerhin bestritt Sohn und Mannschaftstrainer Christoph Schnaase an der Seite von Josche Zurwonne sein erstes Bundesligaspiel in dieser Saison. Ebenso übrigens wie Union-Neuzugang Jelle Maas, der in den beiden ersten Partien gefehlt hatte und mit seinem niederländischen Landsmann Nick Fransman das erste Doppel gewann. Die beiden anderen Punkte für die Gäste machten der ins erste Einzel hochgerückte Fransman und das Mixed mit Maas und Linda Efler.

Lässt der unerwartet starke Saisonbeginn schon Rückschlüsse auf ein verändertes Saisonziel zu? „Im Fußball würde man sagen: ,Das ist eine Momentaufnahme‘“, so Michael Schnaase. „Aber wir sind gut dabei, haben gegen drei vermeintlich starke Gegner gewonnen und dabei nicht ein einziges Mal auch nur annähernd komplett gespielt.“

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