Badminton: Bundesliga
Union Lüdinghausen: Erleichterung über das 4:3 gegen BW Wittorf

Lüdinghausen -

Erleichtert waren Spieler und Trainer von Union Lüdinghausen nach dem knappen Heimerfolg über Aufsteiger BW Wittorf – dem vierten Sieg in Folge. Entscheidend war das zweite Herrendoppel.

Sonntag, 07.10.2018, 20:26 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 07.10.2018, 13:50 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 07.10.2018, 20:26 Uhr
Union-Neuzugang Jelle Maas (r.) bei seinem siegreichen Heimdebüt an der Seite von Josche Zurwonne.
Union-Neuzugang Jelle Maas (r.) bei seinem siegreichen Heimdebüt an der Seite von Josche Zurwonne. Foto: Christian Besse

„Ein 4:3 hatten wir uns vor dem Spiel erhofft“, kommentierte Union-Trainer Christoph Schnaase nach dem knappen Heimsieg der Lüdinghauser am späten Samstagnachmittag gegen Liganeuling BW Wittorf . Denn, Aufsteiger hin oder her: „Wir wussten, dass die Wittorfer vor allem in den Doppeln sehr stark sind.“

Dass die Schwarz-Roten im vierten Saisonspiel nicht die erste Niederlage hinnehmen mussten, hatten sie vor allem Roman Zirnwald und Nick Fransman zu verdanken. Sie gewannen das zweite Herrendoppel gegen Pawel Pietryja und Vitaly Durkin in fünf hart umkämpften Sätzen – der Matchpoint.

Klarer verliefen die anderen sechs Partien. Fix vorbei waren das Dameneinzel und das erste Herreneinzel – BW-Spielerin Stine Küspert hatte gegen Yvonne Li ebenso wenig den Hauch einer Chance wie wenig später Lucas Bednorsch gegen Fransman. Etwas spannender machte es Unions Doppelspezialist Josche Zurwonne, der das zweite Einzel bestreiten musste, weil der noch grippegeschwächte Kai Schäfer nicht zur Verfügung stand. Der Lüdinghauser wehrte sich gegen Rafal Hawel nach Kräften, konnte die 0:3-Niederlage aber nicht vermeiden.

Eine ausgeglichene Bilanz bei seinem Heimdebüt wies Union-Neuzugang Jelle Maas vor. Das erste Herrendoppel mit Zurwonne gewann er 3:1, das Mixed mit Linda Efler verlor er dann 1:3. „Es war eine schöne Atmosphäre in der Halle“, so der Niederländer. „Es ist immer gut, vor einem enthusiastischen Publikum zu spielen.“

Zum ersten Mal hatte Maas auch an der Seite von Zurwonne auf dem Platz gestanden. Natürlich gab es da noch Abstimmungsprobleme“, sagte der Neu-Unionist. „Aber für das erste Mal war das ganz in Ordnung.“

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