Fußball: Bezirksliga 8
Union Lüdinghausen 85 Minuten gleichwertig

Lüdinghausen -

Union Lüdinghausen hat das erste Spiel unter der Regie von Tobias Tumbrink gegen den FC Roj mit 0:1 (0:1) verloren. Allerdings enttäuschten die Schwarz-Roten keinesfalls.

Sonntag, 07.10.2018, 18:19 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 07.10.2018, 18:19 Uhr
Hohes Tempo: Hier versuchen Lüdinghausens Dauerläufer Lucas Roters (l.) und Nils Husken FC-Kapitän Serhat Demir (M.) zu stoppen.
Hohes Tempo: Hier versuchen Lüdinghausens Dauerläufer Lucas Roters (l.) und Nils Husken FC-Kapitän Serhat Demir (M.) zu stoppen. Foto: flo

Bezirksligist Union Lüdinghausen hat Spiel eins unter Tobias Tumbrink mit 0:1 (0:1) gegen den FC Roj verloren. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute: Die Leistung, die die Schwarz-Roten über weite Strecken der Partie zeigten, sollte Mut machen für die kommenden Aufgaben.

Das sah auch der neue Cheftrainer so: „Ein klasse Auftritt meiner Elf. Schade, dass sie sich für den enormen Aufwand, den sie betrieben hat, nicht belohnen konnte. Ein Remis wäre absolut verdient gewesen.“ Vor allem in der ersten halben Stunde hatte Union alles im Griff. Nur zur Einordnung: Am Westfalenring war der Vierte zu Gast beim aktuell ersten Absteiger, der vor Wochenfrist in Eichlingen neun Stück bekommen hatte.

Hausherren engagiert und mutig

Doch von Verunsicherung war aufseiten der Gastgeber zunächst keine Spur. Auch igelten sie sich keineswegs ein, sondern spielten im 4-2-3-1-System mutig mit – und hatten zunächst ein deutliches Chancenplus. Andreas Kahlkopf per Freistoß, Niklas Hüser aus der Drehung, Sascha Schmidt, der aus spitzem Winkel verzog: Es hätte längst 1:0 stehen können, ehe die Dortmunder die erste echte Gelegenheit durch Kapitän Serhat Demir hatten, dessen abgefälschten Schuss Pascal Rudolph um den Pfosten lenkte.

Entscheidung kurz vor dem Wechsel

Es war der Beginn der einzigen, rund fünfminütigen Phase, in der die Lüdinghauser nicht auf Augenhöhe agierten – und in der folgerichtig das Tor des Tages fiel: Sabir El Harchaoui, technisch versierter Flügelmann des FC Roj, ließ Kevin Sander geschickt aussteigen und schlenzte den Ball ins lange Eck. Rudolph, der Mike Piepenburg (Magenverstimmung) im Union-Tor sehr ordentlich vertrat, war in dieser Szene machtlos, hätte aber Sekunden später um ein Haar das 0:2 verschuldet. Sein missglückter Abstoß landete bei einem Gästespieler, doch Simon Homann klärte kurz vor der Linie.

Nach der Pause ein ähnliches Bild wie in den ersten 30 Minuten: Die Schwarz-Roten waren rasch wieder sortiert, kamen aber nicht mehr zwingend vors gegnerische Tor. „Leider ist der letzte Pass nicht angekommen“, so Tumbrink. Kurz vor dem Ende hätte Aziz Aktas auf der anderen Seite alles klarmachen können, traf aber nur den Pfosten.

Union: Rudolph – Schürmann, Homann, Vester, Sander – Roters, Kahlkopf – F. Hüser, Husken, N. Hüser – Schmidt (69. Weimer). Tor: 0:1 El Harchaoui (39.). Beste Spieler: Homann, Sander, Kahlkopf.

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