Fußball: Bezirksliga 8
„Union Lüdinghausen hat viel Mentalität“

Lüdinghausen -

Am Sonntag, 15.30 Uhr, gastiert Union Lüdinghausen beim BV Brambauer. Ein BVB-Mann freut sich besonders auf das Match: Patrick Voll. Mit dem Defensiv-Allrounder, der sechs Jahre am Westfalenring kickte, haben die WN gesprochen.

Freitag, 12.10.2018, 18:40 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 12.10.2018, 18:35 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 12.10.2018, 18:40 Uhr
Wechselte im Sommer vom Westfalenring zum BV Brambauer: Ex-Union-Kapitän Patrick Voll (2.v.r.).
Wechselte im Sommer vom Westfalenring zum BV Brambauer: Ex-Union-Kapitän Patrick Voll (2.v.r.). Foto: flo

Wieso haben Sie Lüdinghausen eigentlich im Sommer verlassen?

Voll: Einerseits aus beruflichen Gründen, da Lünen auf halbem Weg zu meiner Arbeitsstelle in Dortmund liegt, andererseits, weil ich nach so langer Zeit in Lüdinghausen eine neue sportliche Herausforderung gesucht habe.

Viele Liga-Trainer, darunter Nordkirchens Coach Issam Jaber, haben Brambauer vor der Saison zum ersten Aufstiegsanwärter gekürt. Haben die alle keine Ahnung vom Fußball?

Voll: Ich denke, die haben es sich einfach leicht gemacht, weil Brambauer in der Vorsaison Dritter geworden ist. Und gerade die Nordkirchener sind ja für ihre Tiefstapelei bekannt.

Sie wollen also nicht aufsteigen?

Voll: Natürlich würden wir gern. Aber der FCN und Bövinghausen sind im Grunde schon zu weit weg. Wenn man es realistisch betrachtet, müssen wir mit Eichlinghofen und Kirchderne um die Plätze drei, vier kämpfen.

Haben Sie Kontakt zu den ehemaligen Gefährten?

Voll: Klar, zu fast allen. Marius Grewe, der wie ich in Bork lebt, ist ein besonders guter Freund.

Hat Sie der Abschied von Trainer Bülent Kara überrascht?

Voll: Schon, zu dem Zeitpunkt stand Union ja ganz gut da. Auch hatte „Bülo“ zu den Spielern ein sehr lockeres Verhältnis. Vielleicht ist ihm gerade das zum Verhängnis geworden. Aber die genauen Hintergründe der Trennung kenne ich nicht.

Brambauer ist am Sonntag Favorit, oder?

Voll: Sehe ich auch so. Wir spielen einen ganz guten Ball und sind daheim noch ungeschlagen. Allerdings sollten wir Lüdinghausen tunlichst nicht unterschätzen. Das ist eine Mannschaft mit viel Mentalität, wie man seit dem Frühjahr weiß, als uns alle schon abgeschrieben hatten. Außerdem wird der neue Trainer frischen Wind reinbringen.

Ihr Tipp?

Voll: 2:0 für Brambauer.

Mehr Alternativen im Angriff

Union-Coach Tobias Tumbrink fährt mit gemischten Gefühlen nach Brambauer. Einerseits sitze der Schock nach der schweren Verletzung von Benedikt Vester tief. Zudem fehlt Regisseur Andreas Kahlkopf (Gelb-Sperre). Dafür „habe ich vorn wieder mehr Alternativen“, so Lüdinghausens Trainer vor dem schweren Auswärtsspiel. Zurück im Kader sind Fode Camara, Tuna Kayabasi und Jonathan Krüger.

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