Badminton: Denmark Open
Prämien in weiter Ferne, Weltranglistenpunkte im Blick

Lüdinghausen -

Es ist eines der wichtigsten und höchstdotierten Badmintonturniere der Welt. Und es findet in Dänemark statt – dem mit Abstand erfolgreichsten Badminton-Land in Europa. Seit Dienstag messen sich dort die besten Spieler der Welt bei den „Denmark Open“ in Odense und kämpfen um wertvolle Weltranglistenpunkte und insgesamt 775 00 Dollar Preisgeld. Darunter sind auch drei Lüdinghauser.

Mittwoch, 17.10.2018, 05:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 17.10.2018, 05:00 Uhr
Josche Zurwonne von Union Lüdinghausen (r.) und sein Doppelpartner Jones Ralfy Jansen.
Josche Zurwonne von Union Lüdinghausen (r.) und sein Doppelpartner Jones Ralfy Jansen. Foto: DBV/Claudia Pauli

In den Genuss von Prämien werden die Unionisten wohl kaum kommen, die in Dänemark mitmischen. Am Dienstag schied Unions Eigengewächs Josche Zurwonne mit seinem Wipperfelder Stammpartner Jones Ralfy Jansen gegen das dänische Duo Kasper Antonsen und Niclas Nohr in der ersten Runde aus. Nach gewonnenem ersten Satz (23:21) ging der zweite knapp (21:23), der dritte klar (12:21) verloren.

Auch die anderen Unionisten können froh sein, wenn sie eine Runde überstehen, um in der Weltrangliste zu klettern. Linda Efler trifft am Mittwoch im Mixed mit Marvin Seidel vom Erstligisten BC Bischmisheim auf eine Paarung aus Malysia – ein Spiel, in dem ein Erfolg nicht unmöglich erscheint. Im Damen-Doppel spielt Efler zudem zusammen mit Isabel Herttrich (BC Bischmisheim) gegen das polnische Duo Greysia Polii und Apriyani Rahayu – angesichts deren BWF-Weltranglistenposition (4) eine kaum zu lösende Aufgabe für das deutsche Doppel (162).

Dritter im Bunde ist der Niederländer Jelle Maas, der am Mittwoch mit seinem Landmann Robin Tabeling auf das beste dänische Doppel Boe/Mogensen trifft – ebenfalls eine hohe Hürde.

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