Volleyball: Frauen-Regionalliga
Union Lüdinghausen ohne Konstanz gegen Werth/Bocholt

Lüdinghausen -

„Das ist bitter für uns. Aber das Leben geht weiter.“ Danuta Brinkmann, Trainerin von Union Lüdinghausen, hatte keinen schönen Sonntagnachmittag in der Halle des Berufskollegs verlebt. Gegen den SV Werth/TuB Bocholt hatte nur der dritte Satz einen Hoffnungsschimmer geboten.

Sonntag, 04.11.2018, 20:20 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 04.11.2018, 20:15 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 04.11.2018, 20:20 Uhr
Zu selten konnten sich die Lüdinghauserinnen über gelungene Ballwechsel freuen – hier Hannah Regenbogen (v.l.), Antonia Lütkenhaus, Marleen Beuers, Pia Fuchs, Rebekka Angenendt und Rieke Kaiser
Zu selten konnten sich die Lüdinghauserinnen über gelungene Ballwechsel freuen – hier Hannah Regenbogen (v.l.), Antonia Lütkenhaus, Marleen Beuers, Pia Fuchs, Rebekka Angenendt und Rieke Kaiser Foto: Christian Besse

„Das ist bitter für uns. Aber das Leben geht weiter.“ Volleyballtrainerin Danuta Brinkmann hatte keinen schönen Sonntagnachmittag in der Halle des Lüdinghauser Berufskollegs verlebt. Mit 1:3 (22:25, 21:25, 25:16, 17:25) hatte Regionalligist Union soeben gegen den SV Werth/ TuB Bocholt verloren. Für die Gastgeberinnen war es die dritte in Serie, die zweite in Folge ohne Punktgewinn.

Brinkmann ist noch immer auf der Suche nach ihrer ersten Sechs. Mit den Spielerinnen, die am Ende der 1:3-Niederlage in Aachen einen guten Eindruck hinterlassen hatten, verlor Union nun die ersten beiden Sätze. In beiden lagen die Schwarz-Roten klar zurück – 13:19 im ersten Durchgang, 17:23 im zweiten. Beide Male starteten sie eine Aufholjagd, beide Male zu spät.

So war Brinkmann gezwungen, ihre Formation ein weiteres Mal umzustellen. Anfang des dritten Satzes schien der Knoten endlich geplatzt zu sein. Mit 4:7 lag Union in Rückstand, als eine Neun-Punkte-Aufschlagserie von Antonia Lütkenhaus das Blatt wendete. Mit 22:12 lagen die Lüdinghauserinnen kurz darauf vorne und ließen sich den Satzanschluss nicht mehr aus der Hand nehmen.

Doch es blieb eine Momentaufnahme. Die Sicherheit in den Aufschlägen, die Union zum Sieg im dritten Durchgang getragen hatte, war plötzlich wie weggeblasen. Auch sonst gelang es dem Team nicht, die Euphorie mit in den vierten Satz zu tragen. „Mit angezogener Handbremse kann ich nicht gewinnen“, analysierte die Trainerin später ratlos.

Werth/Bocholt hatte das, was Lüdinghausen fehlte: Konstanz. Mit Maren Schröder im ersten, Larissa Ruwe im zweiten und Pia Fuchs im dritten Satz hatten immer wieder Spielerinnen frischen Wind aufs Parkett gebracht, doch der Effekt verpuffte jedes Mal. Brinkmann: „Irgendwann müssen wir damit anfangen, die Fehler abzustellen.“

Union: Allzeit, Angenendt, Beuers, Fuchs, L. Kaiser, R. Kaiser, Lütkenhaus, Nagel, Regenbogen, Ruwe, Schröder, Schwarz.

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