Badminton: Bundesliga
Zwei Heimspiele in Lüdinghausen an einem Wochenende nicht nur positiv

Lüdinghausen -

Am Samstag hat Union Lüdinghausen den Tabellenzweiten TSV Freystadt zu Gast, tags darauf gastiert Fun-Ball Dortelweil im Anton. Logistisch mag so ein Wochenende mit zwei Heimspielen von Vorteil sein. Es gibt aber auch einen negativen Aspekt.

Montag, 12.11.2018, 17:34 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 06.11.2018, 18:15 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 12.11.2018, 17:34 Uhr
Nicht mehr in der Woche für Union im Einsatz, dafür mitunter zwei Mal an einem Wochenende: Kai Schäfer und Co.
Nicht mehr in der Woche für Union im Einsatz, dafür mitunter zwei Mal an einem Wochenende: Kai Schäfer und Co. Foto: flo

Alles hat zwei Seiten. Auch der neue Spielplan der Badminton-Bundesliga. Abermals steht Erstligist Union Lüdinghausen vor einem Doppelspieltag am kommenden Wochenende. Und wieder sind es zwei Heimpartien: am Samstag um 15 Uhr das Spitzenspiel – der Dritte empfängt den Zweiten – gegen den TSV Freystadt. Und am Sonntag dann um 14 Uhr das Duell mit Fun-Ball Dortelweil.

„Für die Spieler und unser Aufbauteam ist das sicher angenehm“, weiß Union-Teammanager Michael Schnaase. So werde der Aufwand für weite Fahrten reduziert, außerdem muss der lästige Auf- und Abbau von Tribünen und Spielfeldmatten in der Anton-Halle nur einmal erfolgen. Doch für die Zuschauerresonanz ist ein solcher Doppelspieltag nicht gerade förderlich, weiß auch Schnaase. Das wurde bereits bei den beiden aufeinander folgenden Heim-Matches gegen Wittorf und Trittau deutlich. Geopfert wurden dafür zum Leidwesen der Lüdinghauser die Begegnungen am Dienstagabend. „Das war für uns zwar viel Aufwand, aber bei den Zuschauern sehr beliebt“, so der Teammanager.

Keine Personalrochaden mehr zwischen erster und zweiter Mannschaft

Die Spielpläne werden in Abstimmung mit allen Teams der ersten und zweiten Bundesliga und auch nach Rücksprache mit den Aktiven gestrickt. Letztgenannte sollen möglichst wenig belastet werden, da sie einen anstrengenden Terminkalender (Turniere, internationale Meisterschaften) haben. Außerdem wurde beschlossen, dass künftig in der ersten und zweiten Liga parallel gespielt werden soll, um Personalrochaden zwischen erster und zweiter Mannschaft zu verhindern. Und da in den zweiten Ligen grundsätzlich nicht an Dienstagen aufgeschlagen wird, da viele Sportler Badminton nicht hauptberuflich spielen, wurden diese Termine gestrichen.

Trotz allem hofft Schnaase am Wochenende natürlich auf reichlich Zuschauer: „Es geht in beiden Duellen um viel, wir wollen unsere gute Ausgangssituation mindestens halten, wenn nicht verbessern.“

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