Badminton: Jugend-WDM
Medaillenflut an der Ruhr – Union-Nachwuchs sechs Mal auf dem Treppchen

Lüdinghausen -

Der Nachwuchs des SC Union Lüdinghausen war bei den Westdeutschen Meisterschaften am Wochenende in Mülheim so erfolgreich wie lange nicht. Ein Steverstädter stand sogar ganz oben auf dem Treppchen.

Montag, 12.11.2018, 17:34 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 06.11.2018, 18:31 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 12.11.2018, 17:34 Uhr
Die Medaillengewinner aus Lüdinghausen (v.l.): Linus Emmerich, Leon Kaschura, Paula Jünemann und Aylia Vogt. Lea Timpeltey fehlt.
Die Medaillengewinner aus Lüdinghausen (v.l.): Linus Emmerich, Leon Kaschura, Paula Jünemann und Aylia Vogt. Lea Timpeltey fehlt. Foto: Union

Das hat es seit Jahren nicht gegeben: Eine Gold-, zwei Silber- und drei Bronzemedaillen holte der Badminton-Nachwuchs des SC Union Lüdinghausen bei den Westdeutschen Meisterschaften (WDM) am Wochenende in Mülheim. Den Titel sicherte sich Leon Kaschura im Jungen-Einzel der Altersklasse U 11.

Kaschura eine Klasse für sich

Souverän marschierte der Lüdinghauser durch das Teilnehmerfeld und gab im Verlauf des gesamten Turniers nicht einen einzigen Satz ab. Leidtragender war unter anderen Vereinskamerad Linus Emmerich, der im Halbfinale auf Kaschura traf. Doch auch Emmerich ging nicht leer aus, er sicherte sich Bronze. Beide traten gemeinsam im Jungen-Doppel an – allerdings in der Klasse U 13, da bei den bis Elfjährigen nur die Einzel angeboten wurden. Doch auch als Jüngste wussten die Unionisten zu überzeugen und scheiterten nur knapp im Viertelfinale. Der Lohn: Sie wurden als Doppel für die U 13-DM nominiert.

Zurück zu den Jüngsten: Dort sicherte sich mit Aylia Vogt eine weitere Unionistin eine Medaille. Sie erreichte im Mädcheneinzel nach hart umkämpften Spielen das Halbfinale, in dem sie allerdings unterlag. Juna Bartsch drang immerhin ins Viertelfinale vor, Fiona Bergen zahlte bei ihrer Erstrundenniederlage Lehrgeld.

In der Klasse U 13 kamen Joshua Bartsch im Einzel sowie Torben Bölke und Bartsch trotz ansprechender Leistung ebenfalls nicht über die erste Runde hinaus. Das Mixed Kaschura/Juna Bartsch und das Doppel Vogt/Lisa Paula Bonnemann (Lüdinghausen/Mülheim) gelangten bis in die Runde der letzten Acht. Colin Kuprianow erreichte im gemischten Doppel (U 15) mit Victoria Südbeck (Nordwalde) ebenfalls das Viertelfinale. Weniger Glück hatten er und Kevin Beermann (Gelsenkirchen) im Doppel, dort ereilte das Duo das Aus nach nur einer Begegnung.

Jünemann zwei Mal Zweite

Erfolgreich auf Medaillenjagd ging Paula Jünemann in der Altersklasse U 19. Im Einzel kam die Lüdinghauser Oberligaspielerin ohne Satzverlust ins Endspiel, wo sie Überraschungsfinalistin Selina Giesler (Beuel) unterlag. Eine zweite Silbermedaille holte sie sich im Doppel. An der Seite von Leonie Kretschmer (Hülser SV) kämpfte sie sich bis ins Finale vor, musste dann aber die Überlegenheit ihrer Gegnerinnen anerkennen. In diesem Wettbewerb gab es zusätzlich Bronze für Union: Lea Timpeltey erreichte zusammen mit Lokalmatadorin Lorena Vazquez etwas überraschend nach starken Auftritten das Halbfinale, unterlag dort aber den späteren Siegerinnen.

„Eine tolle Bilanz“, freute sich Union-Abteilungsleiter Michael Schnaase, der als Betreuer in der Halle war. Dies sei ein Zeichen dafür, dass die gute Jugendarbeit in der Spitze wie in der Breite immer mehr Früchte trage.

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