Badminton: Bundesliga
Union Lüdinghausen in Verfolgerduellen mit Freystadt und Dortelweil komplett

Lüdinghausen -

Obwohl Union Lüdinghausen fünf der bisherigen sechs Partien in der Beletage gewonnen hat: Vollzählig war der Tabellendritte bis dato nie. Insofern hat Teammanager Michael Schnaase vor dem Heimspielwochenende eine gute Nachricht für alle Union-Fans.

Montag, 12.11.2018, 17:34 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 09.11.2018, 18:59 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 12.11.2018, 17:34 Uhr
Badminton-Erstligist Union Lüdinghausen ist in den Heimpartien gegen den TSV Freystadt und den Fun-Ball Dortelweil wohl komplett.
Badminton-Erstligist Union Lüdinghausen ist in den Heimpartien gegen den TSV Freystadt und den Fun-Ball Dortelweil wohl komplett. Foto: flo

Endlich! Sollte nichts schiefgehen, tritt das Badminton-Bundesligateam von Union Lüdinghausen an diesem Wochenende erstmals in Bestbesetzung an. „Das wird aber auch Zeit“, meint Teammanager Michael Schnaase, der jetzt nur noch hofft, dass sich diese Aussicht auch am heutigen Samstag um 15 Uhr bewahrheitet. Dann kommt mit dem TSV Freystadt der aktuelle Tabellenzweite in die Steverstadt – und trifft dort auf den Dritten Union.

Vom Abstiegsanwärter zum Play-off-Kandidaten

Ein echtes Spitzenspiel also. Hatten Experten vor der Saison durchaus damit gerechnet, dass die Lüdinghauser um die vorderen Plätze mitspielen, sind die Gäste aus der Oberpfalz die eigentliche Überraschung der bisherigen Saison – wurden sie doch vorher eher als Abstiegskandidat gehandelt. „Doch sie haben sich gezielt verstärkt und haben im Dameneinzel sowie im ersten Herreneinzel noch kein Spiel verloren“, weiß der Teammanager der Steverstädter. Entsprechend gelte es eine harte Nuss zu knacken.

Kaum weniger spannend dürfte es am Sonntag werden, wenn Fun-Ball Dortelweil seine Visitenkarte im Anton abgibt. Die Gäste aus Hessen haben als erklärtes Ziel das Erreichen der Play-offs ausgegeben. Dafür müssten sie mindestens Sechster werden und sind als derzeit Siebtplatzierter nur knapp davon entfernt.

Schnaase erwartet „zwei ganz heiße Spiele“

Schnaase erwartet „zwei ganz heiße Spiele“. Er hofft inständig, dass sein Team tatsächlich an beiden Tagen in Bestbesetzung antritt. Zwar ist Yvonne Li nach ihrer Verletzung erst seit kurzem wieder im Training, will es aber im Einzel versuchen. Kai Schäfer ist nach längeren Krankheit wieder voll im Saft, und auch die Knieprobleme von Josche Zurwonne sollten nicht so groß sein, dass er nicht zumindest ein Doppel bestreiten kann.

„Unser Ziel ist es, beide Spiele zu gewinnen, um wieder auf den zweiten Platz zu kommen“, gibt Schnaase die Richtung vor. Der wäre in der Endabrechnung Gold wert, führt er doch direkt ins DM-Play-off-Halbfinale.

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