Badminton: Bundesliga
Ein fast perfektes Wochenende für Union Lüdinghausen

Lüdinghausen -

Fünf von sechs möglichen Zählern hat Union Lüdinghausen am Wochenenden in den beiden Heimspielen gegen den TSV Freystadt und den SV Fun-Ball Dortelweil geholt. Allein die Verteilung der Punkte überrascht, hat aber ihre Gründe.

Mittwoch, 14.11.2018, 18:42 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 11.11.2018, 19:37 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 14.11.2018, 18:42 Uhr
Längst eine Bank im Doppel: Union-Neuzugang Jelle Maas (l.) und Josche Zurwonne. Nur einen Satz gab das Duo am Wochenende ab.
Längst eine Bank im Doppel: Union-Neuzugang Jelle Maas (l.) und Josche Zurwonne. Nur einen Satz gab das Duo am Wochenende ab. Foto: Markus Kleymann

Verkehrte Welt in der Badminton-Bundesliga: Zwar feierte Erstligist Union Lüdinghausen am Wochenende in seinen beiden Heimspielen zwei klare Erfolge, doch hielt das vermeintliche Spitzenspiel am Samstag nicht ganz das, was man sich vorher versprochen hatte. Mit 6:1 bezwang Union den bisherigen Tabellenzweiten TSV Freystadt ganz locker. Dagegen musste Lüdinghausen tags darauf lange kämpfen, um den 5:2-Erfolg gegen den Tabellensiebten Dortelweil unter Dach und Fach zu bringen. Sei’s drum: Mit insgesamt fünf Punkten mehr auf dem Konto übernahmen die Steverstädter nach dem erfolgreichen Wochenende wieder Tabellenplatz zwei in der Beletage.

Union in Bestbesetzung

Erstmals konnte Teammanager Michael Schnaase in dieser Saison das beste Team aufstellen, fehlten doch vorher stets Spieler wegen Krankheit, Verletzung oder Turnierverpflichtungen. Dagegen mussten die Gäste aus Freystadt gleich auf ihre drei besten Spieler verzichten.

So war es kein Wunder, dass die gesamte Begegnung vor überschaubarer Kulisse gegen das Team aus Franken sehr einseitig verlief. Einzig Eva Janssens und Linda Efler kamen im Damendoppel gar nicht in Schwung und verloren. Dagegen gingen fast alle anderen Begegnungen glatt in drei Sätzen an die Gastgeber. Lediglich Jelle Maas und Linda Efler mussten in den vierten Durchgan.

Ganz anders sah es am Sonntag aus – eine volle Halle und schwer umkämpfte wie hochklassige Spiele. Die Lüdinghauser stellten ihr Team etwas um. Yvonne Li rückte für Eva Janssens ins Damendoppel, Letztgenannte spielte das Mixed an der Seite von Maas.

Umstellungen fruchten

Die Veränderung zahlte sich gleich aus – Efler und Li gewannen ihr Doppel nach anfänglichen Schwierigkeiten letztlich sicher. „Es hat Spaß gemacht“, freute sich Li, die sonst ja nur Einzel spielt. Zwar war sie aufgrund ihrer wochenlangen Verletzung am Fuß noch nicht wieder richtig in Tritt, hatte aber auch im Einzel keine Probleme.

Herrendoppel eine Bank

Zu einer festen Größe entwickeln sich immer mehr die beiden Herrendoppel. Auf der einen Seite Maas und Josche Zurwonne mit einem kraftvollen Spielstil, dem die Gegner kaum etwas entgegensetzen können. Auf der anderen Seite Nick Fransmann und Roman Zirnwald mit ihrer eleganten Spielweise. Beide Duos siegten auch gegen Dortelweil glatt – wie zudem Maas und Janssens im Mixed.

Fehlte noch ein Sieg im Herreneinzel, um gegen Dortelweil ebenfalls drei Punkte einzufahren. Doch da hatten die nie aufgebenden Gäste etwas dagegen. In zwei hochklassigen Partien unterlagen Kai Schäfer und Fransmann jeweils knapp, so dass es bei „nur“ zwei Zählern blieb.

„Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden“, zog Union-Trainer Christoph Schnaase eine positive Bilanz. Nicht nur, weil das Team Platz zwei zurückerobert hat, sondern auch weil die Mannschaft erstmals in Bestbesetzung eine mehr als stabile Leistung zeigte.

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