Fußball: Kreisliga A 2 Ahaus/Coesfeld
„So viel Sportsgeist muss sein“ – Patrick Franke darf auf Fairplay-Pokal hoffen

Seppenrade -

Für sein vorbildhaftes Verhalten im Spiel gegen die SG Coesfeld wird Patrick Franke, Keeper des SV Fortuna Seppenrade, im Dezember womöglich mit dem FLVW-Fairplay-Preis ausgezeichnet. Der Trainer ist aber nicht nur auf seine Nummer eins stolz.

Donnerstag, 15.11.2018, 19:00 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 15.11.2018, 19:00 Uhr
Vorbild: Patrick Franke (u.).
Vorbild: Patrick Franke (u.). Foto: rau

Patrick Franke hat Post vom Verband bekommen. In dem Schreiben bedankt sich der FLVW für das vorbildliche Verhalten des Schlussmannes im Rahmen der A-Liga-Partie am 20. Oktober zwischen Fortuna Seppenrade und der SG Coesfeld. Verbunden mit dem Hinweis, dass der Keeper der Schwarz-Gelben womöglich für den Fairplay-Preis nominiert wird. Anfang Dezember stimmen die User darüber ab, wer den Pokal, den der Verband allmonatlich auslobt, erhält. Der Jahressieger schließlich darf sich auf einen Länderspielbesuch nebst VIP-Betreuung freuen.

Wie berichtet, hatte Seppenrades Nummer eins auf Nachfrage des Referees eingeräumt, der Ball habe nach dem Schuss eines Coesfelders vollumfänglich die Linie passiert. Keine große Sache, findet Franke: „So viel Sportsgeist muss sein.“

Sein Coach, Mahmoud Abdul-Latif, gesteht, dass er im ersten Moment nicht ganz so happy gewesen sei. Immerhin ebnete der Treffer den Gästen den Weg zum knappen 2:1. Mit ein bisschen Abstand überwiege aber der Stolz auf seinen Schnapper. Und nicht nur den: „Die ganze Mannschaft tickt so. Auch wenn unsere Stürmer dreimal im Sechzehner umgeholzt werden: Die schinden trotzdem keinen Strafstoß.“ In der Aufstiegssaison war die Elf aus dem Rosendorf – in früheren Jahren oftmals wegen ihrer eher rustikalen Gangart verschrien – die zweitfairste der Liga.

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