Volleyball: U16-Nationalmannschaft
Duo für Deutschland – Mia Kirchhoff und Nele Broszat in DVV-Auswahl berufen

Lüdinghausen/Senden -

56 junge Volleyballerinnen aus dem gesamten Bundesgebiet zeigten unter den strengen Augen der Nationaltrainer ihr Können in Kienbaum, 22 schafften es schließlich ins deutsche U 16-Team – darunter eine Sendenerin und eine Lüdinghauserin.

Montag, 19.11.2018, 19:00 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 19.11.2018, 19:00 Uhr
Mia Kirchhoff und Nele Broszat (h.v.l.) wurden jetzt in den Kreis der U 16-Nationalmannschaft berufen.
Mia Kirchhoff und Nele Broszat (h.v.l.) wurden jetzt in den Kreis der U 16-Nationalmannschaft berufen. Foto: privat

Die wahrlich nicht kurze Liste hiesiger Volleyballerinnen, die es in DVV-Auswahl­Teams geschafft haben, ist seit dem Wochenende um zwei Namen länger. Nele Broszat ( Union Lüdinghausen ) und Mia Kirchhoff (ASV Senden) wurden von Nachwuchs-Bundestrainer Jens Tietböhl in den erlesenen Kreis der U 16-Nationalmannschaft berufen.

„Insgeheim gehofft“, aber „nicht wirklich gerechnet“ hat Broszat mit der Nominierung. Immerhin hatten 56 Talente aus dem gesamten Bundesgebiet am fünftägigen Sichtungslehrgang in Kienbaum teilgenommen, von denen am Ende ganze 22 übrig geblieben sind. Umso größer sei bei der Mittelblockerin die Freude darüber gewesen, zu den Auserwählten zu zählen.

Kirchhoff, wie Broszat 14 Jahre jung, wusste immerhin vorher schon, „dass ich auf meiner Position zu den Besseren gehöre“. Der Youngster hat beim ASV bereits Drittligaluft schnuppern dürfen. Sendens Chefcoach Suha Yaglioglu, der Kirchhoff auch im örtlichen U 16-NRW-Liga-Team betreut, ist bekannt dafür, junge Spielerinnen frühzeitig an höhere Aufgaben heranzuführen. Die Außen-/Annahme-Spezialistin ist mit 1,78 Metern zwar nicht die Allerlängste, sie versuche dieses Defizit aber durch Sprungkraft und eine saubere Schlagtechnik wettzumachen.

Fünf Tage in Kienbaum schlauchen

Zwei praktische Volleyballeinheiten, dazu Theorie, Mentalcoaching – „und das alles unter Beobachtung“: Die knappe Woche im Bundesleistungszentrum habe ganz schön geschlaucht, verrät Kirchhoff – nicht nur physisch. Andererseits: „Uns immer neu zu beweisen, das kennen wir ja schon von den Verbandslehrgängen“, wiegelt Broszat ab, die aus Nordkirchen kommt und seit fünf Jahren Volleyball spielt.

Gutes Stichwort: Anfang 2019 wird ein weiteres Mal ausgesiebt. Kaum mehr als zwölf, 14 Spielerinnen wird der Bundestrainer zum „Wevza“-Acht-Nationen-Turnier in Frankreich mitnehmen. Dort dabei zu sein, das Trikot mit dem Bundesadler zu tragen und der deutschen Hymne zu lauschen: Für Kirchhoff und Broszat ginge damit ein „Traum in Erfüllung“, bekennen beide wortgleich.

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