Fußball: Hinrunden-Elf
Runderneuerte Auswahl – nur Joshua Dabrowski wieder mit dabei

Lüdinghausen -

Der erste Saisonteil ist seit Sonntag Geschichte. Elf Mann haben in der Hinrunde besonders geglänzt. Nur einer stand bereits vor zwölf Monaten in der WN-Elf der Hinrunde.

Donnerstag, 13.12.2018, 19:00 Uhr aktualisiert: 13.12.2018, 19:10 Uhr

Alle Halbjahre wieder werten die WN aus, wer es wie oft in unsere Elf des Tages geschafft hat – und ermitteln daraus die WN-Elf der Hinrunde (oder, im Frühsommer, die Elf des Jahres).

Was auffällt: Nur ein Spieler, der 2017/18 nach beiden Halbserien zu den elf Besten zählte, findet sich auch auf der aktuellen Ehrentafel wieder. Zum einen liegt das daran, dass der Betreffende, Joshua Dabrowski , ein außergewöhnlich guter Fußballer ist, klar. Zum anderen haben sechs Mann aus der Elf des Jahres 2017/18 den Verein gewechselt oder waren über Monate verletzt.

Zehn Newcomer

Entsprechend viele Newcomer haben es in die Auswahl geschafft. Ebenfalls ins Auge sticht das Überangebot an Mittelfeldleuten, die wir etwas verteilen mussten, oder, wie im Falle von Johannes Richter, ins Abwehrzentrum verfrachtet haben (wo er auch in Herbern schon zum Einsatz kam).

Genau elf Mann sind in den vergangenen Monaten vier Mal oder häufiger in die Elf des Tages berufen worden. Weil es aber halt nur einen Tormann geben kann, erhielt Andreas Stilling (Davaria Davensberg/5) den Vorzug vor Björn Wilms ( VfL Senden /4). Im Angriff hat es Davaren-Neuzugang Maurice Tia (4) erwischt, da Rabah Abed (VfL Senden), ebenfalls vier Nominierungen, zwei Spielklassen höher kickt.

Der VfL (Dabrowski, Abed, Hendrik Heubrock ist drei Mal in der Hinrundenauswahl vertreten, der SVH (Whitson, Richter), Union Lüdinghausen ( Simon Homann , Lucas Roters), Davensberg (Stilling, Mahmoud Mahmoud), und der TuS Ascheberg (Lars Heitbaum, Lennart Heubrock) je zwei Mal.

Union-Youngster ist WN-Spieler der Hinrunde

Wer Simon Homanns überaus sehenswertes 70-Meter-Solo zum zwischenzeitlichen 2:0 beim Spiel zwischen Union Lüdinghausen und Overberge verpasst hat, der schaue sich der Einfachheit halber bei YouTube das Tor von Lionel Messi im spanischen Pokal gegen Getafe an, schlägt Teamkollege Tobias Höning vor. Oder gleich das Maradona-Original bei der WM 1986 gegen England. Nun mag man den 19-Jährigen nicht mit den besten südamerikanischen Fußballern der Neuzeit vergleichen (schon weil der 1,92-Meter-Mann anderthalb Köpfe größer ist als Messi und Maradona). Zum WN-Spieler der Hinrunde (neben Sendens Joshua Dabrowski) haben die sechs Berufungen in die Elf des Tages indes allemal gereicht. Sein Coach, Tobias Tumbrink, lobt den Innenverteidiger in den höchsten Tönen. Die Übersicht des jungen Mannes suche in der Liga ihresgleichen. Nur ein bisschen lauter dürfe Homann gerne noch werden. Der Youngster selbst, ausgebildet bei Schalke 04 und Preußen Münster, freut sich, nach einem hartnäckigen Rückenleiden („sechs Rehas“), „endlich wieder fit zu sein und Spaß am Fußball zu haben“.

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