Badminton: Bundesliga
Ein ziemlicher Spagat – Union Lüdinghausen beim 1. BC Wipperfeld

Lüdinghausen -

Tabellarisch trennen den 1. BC Wipperfeld und Union Lüdinghausen Welten. Und doch ist Union-Teammanager Schnaase vor dem Auswärtsspiel am Sonntag, 13 Uhr, sehr vorsichtig – aus mehreren Gründen.

Freitag, 14.12.2018, 18:58 Uhr aktualisiert: 17.12.2018, 14:40 Uhr
Einsatz fraglich: Yvonne Li ist derzeit noch bei den „Italian International“ in Mailand im Einsatz. Sollte sie dort das Finale erreichen, fehlt die Lüdinghauserin am Sonntag.
Einsatz fraglich: Yvonne Li ist derzeit noch bei den „Italian International“ in Mailand im Einsatz. Sollte sie dort das Finale erreichen, fehlt die Lüdinghauserin am Sonntag. Foto: flo

Tabellarisch liegen in der Badminton-Bundesliga fast Welten zwischen dem 1. BC Wipperfeld und Union Lüdinghausen . Der Achte gegen den Zweiten. Und doch ist Union-Teammanager Michael Schnaase vor dem Auswärtsspiel seines Teams am Sonntag, 13 Uhr, sehr vorsichtig.

Und das aus mehreren Gründen: So weiß er noch nicht, ob seine Spitzenspielerin Yvonne Li mit dabei ist. Sie spielt bekanntlich derzeit bei den „Italian International“ in Mailand. Sollte sie dort das Finale erreichen, fehlt sie in dem wichtigen Auswärtsspiel. „Und: Gegen Wipperfeld haben wir uns bislang immer sehr schwer getan“, weiß Schnaase.

Das Problem: Schnaase weiß jetzt schon, dass im kommenden Jahr bei mehreren wichtigen Spielen einige seiner Nationalspieler fehlen werden, wenn wichtige Turniere locken. Gerade aus diesem Grund sei für das Lüdinghauser Team zum Abschluss eines erfolgreichen Jahres und der Hinrunde ein Sieg fast Pflicht. Denn damit würden die Steverstädter auf jeden Fall Platz zwei in der Tabelle verteidigen, der zum direkten Einzug in das Halbfinale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft berechtigt. Die Plätze drei bis sechs tragen vorab noch Viertelfinalspiele aus.

Zirnwald spielt, Li vielleicht

Da die Punkte nötig sind, stößt auch der Österreicher Roman Zirnwald abermals zum Team, der nicht nur aufgrund seiner Stärke im Doppel unentbehrlich ist, sondern auch als wichtiger Stimmungsfaktor. Und auch alle anderen Lüdinghauser werden – möglicherweise mit Ausnahme von Li – im Bergischen mit an Bord sein.

In vier Wochen geht dann die Bundesligasaison nach der Weihnachtspause weiter. Am 13. Januar (Sonntag), 14 Uhr, empfängt Union mit dem 1. BV Mülheim einen direkten Mitkonkurrenten um die Playoff-Ränge – ein echter Evergreen.

3 Fragen an Jones Jansen

Der Wipperfelder spielte seit 2016 bei Turnieren an der Seite von Union-Mann Josche Zurwonne. Jetzt ist der Olympia-Traum geplatzt.Wie geht es Ihnen? Spielen Sie am Sonntag?Jansen: Eher nicht, der Ellbogen schmerzt noch.Muss Wipperfeld um den Klassenerhalt bangen?Jansen: Klar sieht die Lage bedrohlich aus. Sind wir aber in der Rückrunde komplett, sollte der Abstieg kein Thema sein. So oder so: Union ist Favorit.Josche Zurwonne ist nicht mehr Ihr Doppelpartner. Traurig?Jansen: Schon, zumal ich aktuell gar keinen Partner habe und nur Mixed spiele. Andererseits verstehe ich die Begründung der Trainer, dass 2018 – anders als 2017 – keine Entwicklung erkennbar gewesen sei, ein Stück weit.

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