Badminton: Bundesliga
Union Lüdinghausen im Bergischen obenauf – 4:3-Sieg in Wipperfeld

Lüdinghausen -

Gerechnet hatte Michael Schnaase, Teammanager des SC Union Lüdinghausen, vor der Partie beim 1. BC Wipperfeld mit bestenfalls einem Zähler. Dass es am Ende zwei wurden, hatten die Gäste vor allem einer Frau zu verdanken.

Sonntag, 16.12.2018, 16:50 Uhr aktualisiert: 17.12.2018, 14:40 Uhr
Matchwinnerin: Eva Janssens gewann nicht nur das Doppel an der Seite von Linda Efler, sondern auch das entscheidende Einzel.
Matchwinnerin: Eva Janssens gewann nicht nur das Doppel an der Seite von Linda Efler, sondern auch das entscheidende Einzel. Foto: flo/mkle

Badminton-Bundesligist Union Lüdinghausen hat mit 4:3 beim 1. BC Wipperfeld gewonnen. Das mag wenig überraschend klingen, gastierte doch der Tabellenzweite beim Drittletzten. An Wert gewinnt der achte Sieg der Steverstädter im neunten Saisonspiel indes, wenn man sich mal die Aufstellung der Gäste anschaut: Nicht nur Yvonne Li fehlte aufgrund ihrer Finalteilnahme in Mailand. Auch Kai Schäfer (Patellasehnenbeschwerden) und Nick Fransman (lädierter Knöchel) standen nicht zur Verfügung. Somit traten die Lüdinghauser ohne etatmäßigen Einzelspieler im Bergischen an. Zudem war Josche Zurwonne (muss wegen anhaltender Knieprobleme am Donnerstag unters Messer) gehandicapt.

Janssens überrascht im Einzel

„Angesichts der Umstände sind wir sehr, sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, freute sich Teammanager Michael Schnaase, der vor der Partie bestenfalls mit einem Zähler gerechnet hatte. Dass es am Ende zwei wurden und die Lüdinghauser als erster Verfolger von Meister Bischmisheim überwintern, lag nicht zuletzt an Eva Janssens. Die Doppel- und Mixed-Spezialistin gewann an Lis Stelle souverän das entscheidende Spiel gegen Jenny Nyström. Aber auch Ersatzmann Jan Kemper und Coach Christoph Schnaase, der an Roman Zirnwalds Seite das zweite Doppel bestritt, hätten restlos überzeugt, betonte Lüdinghausens Manager.

Schnaase/Zirnwald gewannen gegen Iikka Heino/Henri Aarnio den ersten Durchgang mit 15:14 und verloren den dritten mit demselben Ergebnis – nachdem sie vier gegnerische Satzbälle abgewehrt und zwei eigene ungenutzt gelassen hatten. Spannend machten es Jelle Maas und Linda Efler im Mixed. Die 2:0-Führung der Lüdinghauser glichen Mark Lamsfuß/Ny­ström noch aus, ehe Durchgang fünf mit 11:6 wieder an die Unionisten ging. „Wenn man bedenkt, dass wir überhaupt erst ein Match in dieser Spielzeit in Bestbesetzung bestritten haben, ist unsere bisherige Ausbeute fantastisch“, machte Michael Schnaase deutlich.

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