Badminton: Bundesfinale
Quintett des SC Union Lüdinghausen in Berlin erfolgreich – Kaschura siegt

Lüdinghausen -

Beim Finale der bundesweiten German-Young-Masters-Serie kletterten gleich drei Nachwuchskräfte des SC Union Lüdinghausen aufs Treppchen. Ein Spieler war besonders erfolgreich.

Dienstag, 18.12.2018, 18:00 Uhr aktualisiert: 18.12.2018, 18:28 Uhr
Etliche Trophäen brachten die Unionisten (v.l.) Linus Emmerich, Aylia Vogt, Leon Kaschura, Juna Bartsch und Joshua Bartsch aus der Hauptstadt mit.
Etliche Trophäen brachten die Unionisten (v.l.) Linus Emmerich, Aylia Vogt, Leon Kaschura, Juna Bartsch und Joshua Bartsch aus der Hauptstadt mit. Foto: Union

Berlin ist immer eine Reise wert. Das dachte sich auch die kleine Badminton-Delegation aus Lüdinghausen, die am Wochenende in die Hauptstadt reiste. Mit mehr oder weniger großen Siegeschancen hatte sich eine Handvoll Unionisten für das Finale der German-Young-Masters Serie qualifiziert.

Kaschura/Emmerich erst im Finale gestoppt

Bei insgesamt zwölf Turnieren seit April dieses Jahres fuhren die Teilnehmer wichtige Punkte ein. Allen voran Linus Emmerich, der fünf Siege verbuchte, gefolgt von Vereinskamerad Leon Kaschura (vier Erfolge/beide U 11). So kam es im Finale zum erhofften Duell der Freunde und Dauerrivalen, das Kaschura in drei Sätzen gewann (13:11, 11:3, 11:4). Auch im Jungen-Doppel traten Emmerich/Kaschura als Favoriten an. Souverän erreichte das Union-Duo das Finale, in dem es jedoch Kjell Vater/Konstantin Kaprov (Hamburg/Trier) in vier Durchgängen unterlag (9:11, 9:11, 12:10, 6:11).

Bronze für Vogt

Nicht ganz so aussichtsreich gingen bei den U 11-Mädchen Aylia Vogt und Juna Bartsch an den Start. Beide kamen im Einzel nicht über die Gruppenphase hinaus. Im Doppel verloren Vogt/Fiona Habeck (Lörrach) im Halbfinale zwar gegen Nina Steffes/Maike Iffland (Refrath) in vier Sätzen, jubelten aber über Bronze. Bartsch, die mit Marie Fein (Mülheim) antrat, überstand die Gruppenphase, schied aber in der ersten K.o-Runde aus.

Joshua Bartsch, einziger Unionist in der Altersklasse U 13, musste sich der starken Konkurrenz früh beugen. Auch im Doppel, an der Seite von Lloyd Alexander Bergamos (Dortelweil), war in der Gruppenphase Endstation. Trotzdem: „Wir sind wahnsinnig stolz darauf, dass die Kids die konstanten Leistungen der vergangenen Monate beim Bundesfinale bestätigen konnten“, freute sich Abteilungsleiter Michael Schnaase über das Abschneiden sämtlicher Unionisten.

Dass Berlin auch abseits des Courts eine Menge zu bieten hat, erfuhr die Union-Abordnung beim Besuch von Reichstag, Weihnachtsmärkten und dem Sony Center, das in weihnachtlichem Glanz erstrahlte – ein fabelhafter Jahresausklang, wie es in der Pressemitteilung des Vereins heißt.

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