Badminton-Bundesliga
Eva Janssens ist hin und wieder ganz gern allein

Eva Janssens, Doppel- wie Mixed-Spezialistin des SC Union Lüdinghausen, hat am Sonntag bemerkenswerterweise auch im Einzel triumphiert. Die Nummer eins der Steverstädter, Yvonne Li, muss sich trotzdem keine Sorgen machen.

Mittwoch, 19.12.2018, 18:34 Uhr aktualisiert: 19.12.2018, 18:40 Uhr
Eva Janssens
Eva Janssens Foto: Union

Eva Janssens von Badminton-Erstligist Lüdinghausen hat beim 4:3 in Wipperfeld den entscheidenden Punkt geholt – ausgerechnet im Einzel, das sonst Yvonne Li (fehlte am Sonntag) bestreitet.

Weiß Yvonne Li schon, dass sie bei Union nicht mehr gebraucht wird?

Janssens: Ja, habe ich ihr spaßeshalber mitgeteilt (lacht). Nein, ganz im Ernst: Natürlich sind Doppel und Einzel im Badminton ein Unterschied wie Tag und Nacht. Aber mir macht es durchaus Spaß, hin und wieder allein auf dem Parkett zu stehen.

War es von Vorteil, dass Ihre Gegnerin kurz zuvor noch ein Fünf-Satz-Mixed bestritten hatte?

Janssens: Weiß ich nicht. Ohne mich zu sehr selbst loben zu wollen: Ich war, denke ich, ganz einfach besser als sie an dem Tag.

Lüdinghausen war erst ein Mal in dieser Saison komplett. Was ist erst möglich, wenn Union im Frühjahr regelmäßig in Bestbesetzung antritt?

Janssens: Gute Frage. Unseren zweiten Platz, der ja angesichts der Umstände durchaus überraschend ist, bis zum Saisonende zu behaupten: Das wäre toll. Dann hätten wir das Ticket fürs Final Four – unser großes Ziel in dieser Spielzeit – bereits in der Tasche.

Legen Sie den Schläger über Weihnachten auch mal beiseite?

Janssens: Schon, die Festtage verbringe ich im Kreis der Familie. Aber zwischen den Jahren sowie ab dem 2. Januar wird wieder fleißig trainiert.

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