Fußball: ZDF-Torwandschießen
Rampenlicht langt Merle Teuber fürs Erste

Lüdinghausen -

Das Duell zwischen Merle Teuber (Union Lüdinghausen) und Equanimeous St. Brown (Green Bay Packers) im ZDF-Sportstudio war ein ziemlich heißes. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

Montag, 28.01.2019, 18:13 Uhr aktualisiert: 28.01.2019, 18:20 Uhr
Im Basketball würde man von einem Mismatch sprechen: Merle Teuber und der zwei Köpfe größere Equanimeous St. Brown.
Im Basketball würde man von einem Mismatch sprechen: Merle Teuber und der zwei Köpfe größere Equanimeous St. Brown. Foto: Heinrich/privat

Ein Mal hinter die Kulissen der Showbranche schauen: Für Merle Teuber war es, gerade als angehende Mediendesignerin, „ein spannendes Wochenende“, das sie infolge der Einladung zum ZDF-Torwandschießen in Mainz verbrachte. Nur der Bedarf an Öffentlichkeit, schmunzelt die 20-Jährige, sei für den Moment gedeckt: „Ich dränge mich halt nicht so gerne in den Vordergrund.“

Persönliches Ziel erreicht

Zumal es „ganz schön heiß“ im gleißenden Scheinwerferlicht gewesen sei. Selbst im T-Shirt habe sie noch geschwitzt. Dazu der Auftritt vor einem Millionenpublikum: Das habe sie schon „etwas nervös“ gemacht. Wovon indes im Fernsehen wenig zu merken war: Einen von sechs Schüssen versenkte sie locker („das war das Ziel“), zwei Mal prallte der Ball von der Umrandung der Öffnung zurück. Teuber hätte sonst Equanimeous St. Brown (zwei Treffer), Wide Receiver der Green Bay Packers , bezwungen, wäre um 1000 Euro sowie einen Trikotsatz für ihren Verein Union Lüdinghausen reicher und hätte im Sommer, beim Jahresfinale, ein zweites Mal an der Torwand antreten dürfen.

ZDF-Crew kein bisschen abgehoben

So bleibt die Erkenntnis, „mich zumindest nicht blamiert zu haben“. Was ihr auch die Mitspielerinnen, die den großen TV-Auftritt gemeinsam am Westfalenring verfolgten, per Whats­app unmittelbar nach der Livesendung bestätigten. Und die vielen interessanten Eindrücke. Nach ihrer Ankunft wurden Teamgefährtin Lisa Heinrich (war zur moralischen Unterstützung mitgereist) und sie durch das Studiogelände am Lerchenberg geführt. Danach: Schminken, Pudern, Vorgespräch mit der Redaktion. „Überrascht“ sei sie gewesen, „wie wenig abgehoben die Leute beim ZDF waren. Die machen halt alle auch nur ihren Job.“

Allein der Kontakt zu Star-Moderator Jochen Breyer habe sich auf ein kurzes „Hallo“ beschränkt. Dafür hatte Teuber die Gelegenheit, sich mit Equanimeous St. Brown, aufstrebender NFL-Profi, und dessen teils deutschstämmiger Familie auszutauschen. Für American Football habe sie sich immer schon interessiert. Nur dass sie vermutlich Probleme hätte, mit dem eiförmigen Spielgerät wie beim Fußball Ecken direkt zu verwandeln. Einem solchen Kunstschuss hatte Teuber den Fernsehbesuch zu verdanken.

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