Fußball: Ü 40-Hallenturnier
Wer stoppt Westfalia Kinderhaus?

Lüdinghausen -

Am Samstag steigt in der Neuen Halle im Sportpark Senden die 26. Mitsubishi-Cup-Auflage. Erster Anwärter auf den Siegerpokal ist – na wer wohl?

Donnerstag, 31.01.2019, 19:00 Uhr
m Vorjahr starker Dritter: die Ü 40-Oldies des SC Union Lüdinghausen.
m Vorjahr starker Dritter: die Ü 40-Oldies des SC Union Lüdinghausen. Foto: mib

Vor drei Jahren – eine Mannschaft war soeben abgesprungen – fragte Turnierchef Willi Schäfers die Ü 40-Kicker des SC Westfalia Kinderhaus , ob die nicht das Teilnehmerfeld beim Mitsubishi-Cup komplettieren könnten. Taten die Münsteraner gern – und gewannen seither jedes Mal das Traditionsturniers, das die Alten Herren des VfL Senden ausrichten.

Nun wäre es, um den Budenzauber etwas spannender zu gestalten, wünschenswert, nähme am Samstag (2. Februar), bei der 26. Auflage, mal wieder eine andere Mannschaft die neue Wandertrophäe in Empfang (die alte ist nach dem dritten Triumph der Münsteraner Anfang 2018 endgültig in deren Besitz übergegangen). Bloß: „Ich kann Kinderhaus ja nicht einfach ausladen, wo sie uns doch damals netterweise geholfen haben“, lacht Schäfers.

Union im Vorjahr stark, Senden Außenseiter

Also wieder die Westfalia um Ex-Zweitligaprofi Uwe Pieper (Preußen Münster)? Ausgeschlossen sei das nicht, so der Orga-Chef. Wobei: Auch Union Lüdinghausen, mit dem Seriensieger aus Münster, Vorwärts Hiddingsel, Preußen Hochlarmark und BW Alstedde in Gruppe B vereint, habe sich vor zwölf Monaten als Turnierdritter richtig gut präsentiert. Oder vielleicht doch Hiddingsel, das im Vorjahresendspiel den Kinderhausern denkbar knapp mit 0:1 unterlag?

Zumindest scheint die Gruppe A, in der Senden, Concordia Albachten, der Wambeler SV, Adler Buldern und der SC Marl-Hamm aufeinandertreffen, die etwas leichtere zu sein. Die Chance der Gastgeber, als Erster oder Zweiter das Halbfinale zu erreichen, schätzt Schäfers dennoch als eher gering ein: „Wir werden ja immer älter, da nicht allzu viele ehemalige Seniorenspieler nachrücken. Selbst wenn wir ein Spiel gewinnen, wäre das schon ein Fortschritt.“ Im Vorjahr reichte es für den VfL nur zu zwei Remis.

Gespielt wird ab 11 Uhr in der Neuen Halle, da die Karnevalisten die benachbarte Steverhalle am Samstag in Beschlag nehmen. Die beiden Vorschlussrundenduelle steigen um 16.15 Uhr sowie um 16.30 Uhr, das kleine Finale um 17 Uhr und das große eine Viertelstunde später.

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