Fußball: Ü 40-Turnier
Alles bleibt beim Alten – Westfalia Kinderhaus gewinnt Mitsubishi-Cup

Senden -

Der Veranstaltungsort – üblicherweise wird in der benachbarten Steverhalle gekickt – war neu, ansonsten blieb alles beim Alten beim Mitsubishi-Cup in Senden. Wer das Turnier gewonnen hat? Drei Mal darf der Leser raten.

Montag, 04.02.2019, 18:46 Uhr
Men in Black: Westfalia Kinderhaus war abermals nicht zu schlagen.
Men in Black: Westfalia Kinderhaus war abermals nicht zu schlagen. Foto: Simon Walters

Fast schon ein bisschen demütig fragten einige Kinderhauser Spieler nach Ende des Finals bei Turnierleiter Willi Schäfers nach: „Ladet ihr uns denn nächstes Jahr trotzdem ein?“ Mit einem 4:2 Sieg gegen BW Alstedde hatte die Ü 40 der Westfalia gerade zum vierten Mal in Folge den im Sportpark Senden ausgetragenen Mitsubishi-Cup gewonnen. „Alle Mannschaften werden von mir auch im nächsten Jahr wieder angeschrieben“, konnte Schäfers den Dauergewinner bei der Siegerehrung beruhigen.

Stolperstart des Titelverteidigers

Dabei begann der Weg zum vierten Kinderhauser Erfolg recht holprig. Die späteren Turniersieger starteten mit zwei Unentschieden in der Gruppenphase. Da die Münsteraner die restlichen Spiele und auch das Halbfinale gegen den SC Marl-Hamm (5:1) deutlich gewannen, zogen sie jedoch ein weiteres Mal ins Finale ein. Dort traf die schwarzgekleidete Westfalia auf Blau-Weiß Alstedde . Nachdem der Außenseiter zunächst geführt hatte, glich Kai Pfaff aus. In der fünfminütigen Verlängerung waren die Kinderhauser dann mental und konditionell frischer. Ein weiteres Mal Kai Pfaff, Dirk Averdung und Paul Müller erzielten die Tore zum doch noch deutlichen 4:2-Endstand.

„Ein verdienter Sieger“, lobte auch Schäfers, der mit dem gesamten Turnierverlauf sehr zufrieden war. Seine Sendener schieden zwar in der Gruppenphase aus, waren aber „zumindest einen Platz besser als noch im letzten Jahr“ (siehe Infokasten). Kinderhaus dagegen verteidigte – wie immer – den Titel und kündigte bereits an, 2020 dasselbe noch mal tun zu wollen.

Union Letzter, VfL verbessert

Die Alten Herren des SC Union Lüdinghausen, die im Vorjahr noch als Turnierdritter an der Bulderner Straße überzeugt hatten, schieden dieses Mal als Gruppenletzter sang- und klanglos aus. Nur ein Pünktchen (2:2 gegen Vorwärts Hiddingsel) ergatterten die Schwarz-Roten am Samstag. Besser machte es Ausrichter VfL Senden. Zwei Siege – 3:2 über Adler Buldern, 4:1 über den Wambeler SV – bedeuteten Platz drei in der Vorrunde. Den Einzug ins Halbfinale verpassten die Hausherren um einen einzigen Zähler. Stattdessen kamen die Dortmunder weiter, die in der Vorschlussrunde BW Alstedde mit 3:5 unterlagen. Im Neunmeterschießen um Rang drei bezwang der SC Marl-Hamm den Wambeler SV mit 2:1.

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