Badminton: Bundesliga
Nur zwei Fragezeichen – Union Lüdinghausen fast komplett

Lüdinghausen -

Der SC Union Lüdinghausen, Deutscher Meister 2014, hat am Sonntag, 14 Uhr, den achtfachen Champion BC Bischmisheim zu Gast. Gut, dass schon Februar ist.

Freitag, 08.02.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 11.02.2019, 19:00 Uhr
Josche Zurwonne hat eine Knie-OP hinter sich, Nick Fransman laboriert an einer Fußverletzung. Ob sie am Sonntag, beim Bundesligakracher gegen Bischmisheim, zum Einsatz kommen, ist noch ungewiss.
Josche Zurwonne hat eine Knie-OP hinter sich, Nick Fransman laboriert an einer Fußverletzung. Ob sie am Sonntag, beim Bundesligakracher gegen Bischmisheim, zum Einsatz kommen, ist noch ungewiss. Foto: flo

Nur gut, dass der Januar vorbei ist. Zu Beginn des Monats stand Badminton-Erstligist Union mit nur einer Saisonniederlage noch auf Platz zwei der Tabelle. Jetzt ist das Team nach drei schmerzhaften Niederlagen auf Platz fünf abgerutscht. Die vielen Ausfälle waren gegen die direkten Mitkonkurrenten um einen Play-off-Platz nicht zu verkraften. Am morgigen Sonntag hoffen die Lüdinghauser natürlich auf Besserung. Aber es geht daheim, um 14 Uhr in der Halle des St.-Antonius-Gymnasiums, ausgerechnet gegen den Tabellenführer und Titelverteidiger BC Bischmisheim. „Eine schwere Aufgabe“, weiß Teammanager Michael Schnaase , der aber zumindest auf einen Punkt spekuliert, der bei einer knappen 3:4-Niederlage anfallen würde. Noch besser wäre indes ein Sieg.

Zurwonne und Fransman Wackelkandidaten

Mitentscheidend dürfte sein, mit welchen Aufstellungen beide Teams antreten. Auf Lüdinghauser Seite sind alle drei Damen – die Deutschen Meisterinnen Yvonne Li und Linda Efler sowie Eva Janssens – auf jeden Fall an Bord. Auch Kai Schäfer scheint seine Verletzung überwunden zu haben. Aus Österreich stößt Roman Zirnwald zum Team. Auch Doppel- und Mixed-Spezialist Jelle Maas ist dabei. Fragezeichen stehen allein hinter Josche Zurwonne, der nach seiner Knieoperation diese Woche wieder ins Training eingestiegen ist, und Nick Fransman, der aufgrund seiner hartnäckigen Fußverletzung am vergangenen Wochenende auf eine Teilnahme an den niederländischen Meisterschaften verzichten musste.

Doch auch die Gäste haben personelle Probleme. So trat Einzelspielerin Luise Heim, die 2017 und 2018 den deutschen Meistertitel errungen hatte, vergangene Woche bei der DM in Bielefeld nicht an. Ihr Einsatz dürfte fraglich sein. Und wen die Gäste aus dem Saarland ansonsten mitbringen, ist immer ungewiss. Sie haben – im Gegensatz zu Union – aber einen großen, starken Kader mit zahlreichen Nationalspielern.

Sechs Spiele sind es noch bis zum Ende der Normalrunde. Union will zumindest noch auf Platz vier gelangen, denn dann hätte das Team ein Heimspiel im Play-off-Viertelfinale. Um dieses Ziel zu erreichen, wäre ein Auffrischen des Punktekontos gegen den deutschen Meister am Sonntag umso wertvoller. Schließlich ist der Januar ja jetzt vorbei.

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