Badminton: Mixed-Team-EM
Yvonne Li läutet die Wende ein – 4:1-Auftaktsieg über Irland

Kopenhagen -

Zum Auftakt der Mannschaftseuropameisterschaft in Kopenhagen hat das deutsche Team Irland mit 4:1 bezwungen. Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatten zwei Lüdinghauserinnen.

Mittwoch, 13.02.2019, 18:27 Uhr aktualisiert: 14.02.2019, 19:16 Uhr
Nicht wirklich gefordert im Einzel gegen die Irin Sara Boyle: die deutsche Nummer eins Yvonne Li.
Nicht wirklich gefordert im Einzel gegen die Irin Sara Boyle: die deutsche Nummer eins Yvonne Li. Foto: flo

Der Anfang war holperig. Wobei: Dass Max Weißkirchen sein Einzel gegen Nhat Nguyen verlieren würde, davon musste man zwar nicht zwingend ausgehen, die ganz große Überraschung war es aber auch wieder nicht. „Nhat ist ein Riesentalent“, weiß Kai Schäfer ( Union Lüdinghausen ), der dem Beueler im Herren-Einzel den Vortritt lassen musste. Weißkirchen verlor also das erste Match in der Partie zwischen Deutschland und Irland in drei Durchgängen. Dann kam Yvonne Li – und mit ihr die Wende. 4:1 hieß es schließlich für die DBV-Auswahl.

Unionistin hat es mal wieder eilig

Die Deutsche Meisterin fertigte Überraschungsgegnerin Sara Boyle in gut 20 Minuten mit 21:5 und 21:4 ab. Eigentlich hatte sie sich darauf eingestellt, „gegen Rachael Darragh zu spielen“. Aus dem Konzept brachte die Lüdinghauserin das freilich nicht: „In solchen Partien, in denen die Kontrahentin vielleicht nicht ganz ebenbürtig ist, geht es in erster Linie darum, sein eigenes Spiel durchzubringen. Das ist mir ganz gut gelungen.“

Wenig mehr Mühe hatten anschließend Mark Lamsfuß (nach vierwöchiger Verletzungspause) und Youngster Jan Colin Völker, um im Herren-Doppel Joshua Magee/Paul Reynolds zu bezwingen. Nachdem auch noch Johanna Goliszweski/Lara Käpplein (Mülheim) Boyle/Darragh, ebenfalls in zwei Sätzen, besiegt hatten, stand der Erfolg der Deutschen fest – noch ehe die dritte Unionistin im Bunde, Linda Efler, ins Geschehen eingriff.

Auch Efler überzeugt

Die 24-Jährige und Mixed-Partner Marvin Seidel agierten so „ordentlich“ wie „konzen­triert“, fand die Lüdinghauserin. Obschon „wir sicher schon besser gespielt haben“. Allerdings zählen die Magee-Geschwister Sam und Chloe – beide in der Bundesliga für Ex-Meister Refrath aktiv – neben Nguyen auch zum Besten, was Irland in Sachen Badminton zu bieten hat. Für Seidel/Efler war das knapp zu wenig, das DBV-Duo setzte sich mit 21:19 und 21:16 durch.

Am Donnerstag, 14 Uhr, wartet mit Russland (bezwang zum Auftakt England) ein ganz anderes Kaliber auf die Deutschen.

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