Volleyball: Frauen-Verbandsliga 3
Union Lüdinghausen 2 ist gegen ASV 2 nur für einen Satz im Spiel

Lüdinghausen/Senden -

Mit Personalsorgen ging Union Lüdinghausen 2 in das Nachbarschaftsderby gegen den ASV Senden 2 – ganz anders als die Gäste. Das schlug sich dann auch im Ergebnis nieder.

Donnerstag, 14.02.2019, 20:00 Uhr
Sophie Ostermann kam zum ersten Mal nach ihrem Auslandssemester für die Sendener Zweite zum Einsatz.
Sophie Ostermann kam zum ersten Mal nach ihrem Auslandssemester für die Sendener Zweite zum Einsatz. Foto: Besse

Mit 3:1 (25:19, 25:14, 13:25, 25:18) haben die Verbandsliga-Volleyballerinnen des ASV Senden 2 am Mittwochabend das vorgezogene Nachbarschaftsderby bei Union Lüdinghausen 2 gewonnen. Es war eine einseitige Partie, die bis auf den dritten Durchgang die Drittliga-Reserve des ASV gut im Griff hatte.

„Wir haben nur einen Satz lang vernünftig Volleyball gespielt“, bilanzierte denn auch Union-Trainer Oliver Freitag , der auf vier verletzte Spielerinnen aus dem Stammkader verzichten musste und zwei Aktive aus der dritten Mannschaft einsetzte. Vor allem das Fehlen von Zuspielerin Anna Deilmann, deren Position Elena Ganz übernehmen musste, kam den Gastgeberinnen überhaupt nicht entgegen. „Elena hat das gut gemacht, aber ihr fehlt natürlich auf dieser Position die Erfahrung“, so Freitag.

Personelle Probleme hatten die Gäste nicht, im Gegenteil: „Wir hatten endlich wieder einmal einen vollen Spielerbogen“, sagte ASV-Trainer Christian Hahne. Zum ersten Mal nach ihrem Auslandssemester in Spanien stand auch Sophia Ostermann wieder auf dem Parkett.

Von Beginn an zwangen die Sendenerinnen den Gastgeber in die Defensive, und das ganz im Wortsinn: „Wir waren in der Abwehr zu statisch und konnten daher kaum so reagieren, wie das notwendig gewesen wäre“, so Lüdinghausens Coach Freitag. Für den ASV dagegen lief die Partie so gut, dass Hahne bereits gegen Ende von Satz zwei begann, die Sechs nach und nach durchzuwechseln. Das brachte Union zwangsläufig besser ins Spiel und die Sendenerinnen kurzzeitig ins Hintertreffen. Mit 11:3 lag die Freitag-Sechs im dritten Satz vorne und ließ bis zum Ende des Durchgangs nichts mehr anbrennen.

Doch danach ging Hahne wieder auf Nummer sicher und ließ seine Sechs stabil, die dann auch den vierten Durchgang souverän eintütete.

Union 2: Althoff, Broszat, Bürger, K. Deilmann, Domhöver, Ganz, Kroll, Quante, Schendera, Wienker, Zurhove.

ASV 2: Althoff, Bürse, Geschermann, Greiwe, Joost, Krüger, Ostermann, Paskert, Pohl, Rotering, Wersch­mann.

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