Volleyball: Frauen-Regionalliga
Union Lüdinghausen holt aus zum Doppelschlag

Lüdinghausen -

Nach dem Sieg in Gladbeck kann Union Lüdinghausen weitere Punkte gegen den Abstieg sammeln – bis zu sechs quasi auf einen Streich. Binnen 24 Stunden gastiert Schwarz-Rot bei der SG Langenfeld und empfängt den PTSV Aachen 2.

Freitag, 15.02.2019, 11:30 Uhr
Auf geht‘s . . . Trainerin Danuta Brinkmann will ihre Spielerinnen zu den nächsten Punkten pushen.
Auf geht‘s . . . Trainerin Danuta Brinkmann will ihre Spielerinnen zu den nächsten Punkten pushen. Foto: Christian Besse

Mit dem 3:1-Sieg beim TV Gladbeck holten die Lüdinghauser Volleyballerinnen am vergangenen Wochenende wertvolle Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Am kommenden Wochenende kann Union die drei Zähler vergolden. Denn im Unterschied zum direkten Konkurrenten TVG (am Samstag beim TuS Herten) absolvieren die Schwarz-Roten gleich zwei Partien und können damit aus eigener Kraft an Gladbeck vorbeiziehen.

Am Samstag um 19 Uhr tritt der Tabellenzehnte Lüdinghausen beim Siebten SG Langenfeld an. Tags darauf, um 15 Uhr, empfangen die Union-Frauen das Liga-Schlusslicht PTSV Aachen 2 in der heimischen Berufskolleghalle.

An beide Teams hat die Sechs von Danuta Brinkmann nicht die besten Erinnerungen. Das Hinspiel gegen Langenfeld verlor sie mit 2:3. Schlimmer war es in Aachen, dort unterlagen die Schwarz-Roten mit 1:3, es war einer von bislang nur zwei Siegen der PTSV-Zweiten in dieser Saison. „Das war eine bittere Niederlage, da haben wir sehr schlecht gespielt“, erinnert sich Union-Trainerin Brinkmann. „Da haben wir am Sonntag wirklich etwas gutzumachen.“

In Langenfeld spielt das nach Sätzen knapp verlorene Hinspiel keine Rolle mehr. „Da geht es für uns nicht um Revanche, sondern nur um die Punkte.“ Wobei die Trainerin durchaus mit Hoffnungen ins Rheinland fährt: „Langenfeld hat zuletzt geschwächelt.“ Die maximale Ausbeute von sechs Punkten sei durchaus drin, betont Brinkmann. „Beide Spiele sind machbar. Wir müssen eigentlich nur unser Spiel machen.“ Wobei nicht zuletzt der Auftritt in Gladbeck Mut macht, nicht nur in spielerischer Hinsicht: „Es war toll, wie wir da die Nerven behalten haben, obwohl wir dort so viel zu verlieren hatten.“

Viel zu verlieren hat Union immer noch, der Klassenerhalt steht nach wie vor auf der Kippe. Umso schlimmer, dass Maren Schröder wohl für den Rest der Saison ausfällt – die Diagonalspielerin hat sich einen Bänderanriss in der Schulter zugezogen. Ansonsten ist der Union-Kader an diesem Wochenende voraussichtlich komplett. Zuspielerin Antonia Lütkenhaus war zuletzt krank, ist am Wochenende aber wohl einsatzbereit.

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