Volleyball: Frauen-Regionalliga
Union Lüdinghausen zeigt zwei Gesichter

Lüdinghausen -

„Neuer Tag, neuer Gegner“ – mit diesen Worten richtete Trainerin Brinkmann die Spielerinnen von Union Lüdinghausen wieder auf. Am Samstag hatten sie in Langenfeld verloren. Am Sonntag kam der PTSV Aachen 2 an die Stever.

Sonntag, 17.02.2019, 20:25 Uhr aktualisiert: 21.02.2019, 18:40 Uhr
Stark spielte Union gegen Aachen 2 auf – hier freuen sich Rebecca Angenendt (v.l.), Pia Fuchs, Rieke Kaiser, Louisa Kaiser, Antonia Lütkenhaus und Marieke Schwarz nach einem Punktgewinn.
Stark spielte Union gegen Aachen 2 auf – hier freuen sich Rebecca Angenendt (v.l.), Pia Fuchs, Rieke Kaiser, Louisa Kaiser, Antonia Lütkenhaus und Marieke Schwarz nach einem Punktgewinn. Foto: Sicking

Die Volleyballerinnen des SC Union 08 Lüdinghausen standen vor diesem Wochenende mächtig unter Druck. Der Auswärtssieg gegen Gladbeck vergangenes Wochenende tat zwar gut, dennoch stand die Truppe von Trainerin Danuta Brinkmann vor diesem Doppelspieltag noch weit unten in der Tabelle.

Am Samstagabend ging es gegen die SG Langenfeld – auswärts. Keine guten Vorzeichen, denn auswärts hat die Union-Sechs diese Saison so ihre Schwierigkeiten.

Diese sah Brinkmann auch in Langenfeld. Nach einem ordentlichen Start folgten drei Netzfehler. „Danach kamen wir total durcheinander“, sollte die Union-Trainerin später sagen. Dadurch verloren sie auch den ersten Durchgang mit 14:25.

Im zweiten Satz kämpften die Spielerinnen von Union. Sie wollten zurück in die Partie, mussten aber auch Satz zwei hergeben – knapp mit 23:25. Für den dritten Durchgang fehlte dann der Glaube, zurück zu kommen, er ging mit 14:25 an Langenfeld. Mit einer 0:3-Pleite ging es nach Hause.

Heute haben wir viel besser gespielt als gegen Langenfeld.

Union-Trainerin Brinkmann nach der Partie gegen Aachen 2

Viel Zeit, um die Niederlage zu verdauen, gab es nicht. „Neuer Tag, neuer Gegner“, war das Motto, das Brinkmann ihren Schützlingen mit ins Heimspiel am Sonntag gegen den PTSV Aachen 2 gegeben hatte.

Gegen das Tabellenschlusslicht zählte eigentlich nur ein Sieg und so ging es Union auch an. Nach einem etwas wackeligen Anfang fing sich die Sechs von Brinkmann beim Stand von 15:15 im ersten Satz. Eine starke Aufschlagserie von Louisa Kaiser brachte Lüdinghausen auf Kurs, die Schmetterbälle wurden mit mehr Druck gespielt und vor allem die Aufschläge brachten die Aachener ins Wanken. So ging der erste Satz mit 25:18 an die Gastgeberinnen.

Im zweiten Satz spielte Union dann sehr routiniert, machte bis auf zwei kurze schwächere Phasen kaum Fehler und stach immer wieder in des Gegners Feldmitte zu – da, wo Aachen am anfälligsten war. Immer wieder gab es dort Abstimmungsschwierigkeiten bei den Gästen. Folgerichtig ging auch dieser Satz, mit 25:20, an Lüdinghausen.

Dann wurde es noch einmal spannender als erwartet: Im dritten Satz lieferten die beiden Teams sich einen engen Schlagabtausch. Bis zum Stand von 11:11 wurde das Aufschlagrecht nach jedem Ballwechsel abgegeben. Dann zog die Mannschaft von Brinkmann aber wieder an und gewann den dritten Satz mit 25:20 – auch weil die Gäste stellenweise deutliche Schwachstellen anboten. Das soll aber die Leistung von Union nicht mindern, „heute haben wir viel besser gespielt als gegen Langenfeld“, freute sich Brinkmann.

An einem wichtigen Wochenende zeigten die Volleyballerinnen von Union zwei Gesichter – das 0:3 gegen Langenfeld und das 3:0 gegen Aachen 2. Können sie die positive Leistung aus dem Heimspiel mit in die nächsten Partien nehmen, sollte die Truppe eine gute Chance haben, sich aus dem Abstiegskampf zu befreien.

Union: L. Kaiser, Regenbogen, Fuchs, Schwarz, Ruwe, Nagel, Beuers, Allzeit, R. Kaiser, Lütkenhaus, Angenendt.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6399246?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35335%2F
Traktoren-Korso bremst am Dienstag den Verkehr aus
Bereits im April 2019 demonstrierten Landwirte aus dem Münsterland mit ihren Traktoren in Münster. 
Nachrichten-Ticker