Badminton: Bundesliga
Verkorkstes Wochenende – Union Lüdinghausen verliert auch in Trittau

Lüdinghausen -

Angetreten war Union Lüdinghausen die weite Reise in den Norden der Republik mit dem Ziel, sowohl das Spiel bei Aufsteiger BW Wittorf als auch die Partie bei Angstgegner TSV Trittau zu gewinnen. Doch es kam ganz anders in der Badminton-Bundesliga.

Sonntag, 24.02.2019, 19:52 Uhr aktualisiert: 25.02.2019, 09:21 Uhr
Gewann am Samstag deutlich gegen Lucas Bednorsch, musste sich aber tags darauf in Trittau dem Ungarn Gergely Krausz in vier Sätzen geschlagen geben: Lüdinghausens Nummer eins Kai Schäfer.
Gewann am Samstag deutlich gegen Lucas Bednorsch, musste sich aber tags darauf in Trittau dem Ungarn Gergely Krausz in vier Sätzen geschlagen geben: Lüdinghausens Nummer eins Kai Schäfer. Foto: flo

Dass der Union-Tross bei der Rückreise auf der A 1 auch noch in einen Stau geriet, musste wohl so sein. Es war das passende Ende einer völlig verkorksten Dienstreise. Nach dem 3:4 am Samstag in Wittorf ging Lüdinghausen gestern in Trittau komplett leer aus. 2:5 hieß es schließlich aus Sicht der Steverstädter.

Li im Pech

Wie schon tags zuvor machte sich das Fehlen der Nummer zwei des SC Union , Nick Fransman, bemerkbar. Zudem hatte Yvonne Li laut Teammanager Michael Schnaase „großes Pech“. Die Deutsche Meisterin vergab sowohl im vierten (14:15) als auch im fünften Satz mehrere Matchbälle. Ihre Gegnerin, die starke Indonesierin Priskila Siahaya, nutzte dagegen gleich ihren ersten zum 13:11 im Entscheidungsdurchgang.

Auch Kai Schäfer dürfte sich im Spitzeneinzel gegen Gergely Krausz was ausgerechnet haben. Doch dem Lüdinghauser fehlte bei seinem bereits vierten Einsatz an diesem Wochenende die nötige Frische, er unterlag der ungarischen Nummer eins des TSV mit 1:3. Das zweite Doppel hatten Schäfer und Jelle Maas zuvor gegen die erfahrene Paarung Ary Trisnanto/Nikolaj Persson ebenfalls in vier Sätzen verloren.

Mixed gewinnt

So blieb es am Sonntag beim deutlichen Sieg des Damen-Doppels Li/Linda Efler über Jessica Hopton/Kilasu Ostermeyer und dem Erfolg im Mixed, das Eva Janssens/ Maas 3:2 gegen Hopton/Trisnanto gewannen. Letzterer könnte noch von Bedeutung sein, glaubt der Teammanager: „Hätten die Trittauer 6:1 gewonnen, wären sie uns ganz schön auf die Pelle gerückt.“ So beträgt der Abstand der Lüdinghauser auf die Nicht-Playoff-Ränge immer noch halbwegs beruhigende drei Zähler.

Zudem hofft Schnaase, dass beim nächsten Heimspiel gegen den 1. BC Wipperfeld am 17. März (Samstag) Fransman und Josche Zurwonne wieder völlig genesen sind. Wobei: „Josche war in Trittau schon deutlich weniger gehandicapt als tags zuvor in Wittorf.“

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