Volleyball: Frauen-Regionalliga
Union Lüdinghausen gegen Paderborn: Klare Ansage im Abstiegskampf

Lüdinghausen -

Nach zwei Siegen in Folge wollte Union Lüdinghausen auch gegen den Favoriten GW Paderborn nachlegen. Und die Schwarz-Roten waren in Zugzwang: Einen Tag zuvor hatte der SC Düsseldorf, Konkurrent im Abstiegskampf, völlig überraschend gegen den Tabellenzweiten gewonnen.

Sonntag, 10.03.2019, 18:35 Uhr aktualisiert: 10.03.2019, 18:46 Uhr
Jawoll . . . die Unionistinnen (v.l.) Louisa Kaiser (hinten), Sandra Cabanska, Rebecca Angenendt und Pia Fuchs feiern einen der vielen Punktgewinne gegen Paderborn.
Jawoll . . . die Unionistinnen (v.l.) Louisa Kaiser (hinten), Sandra Cabanska, Rebecca Angenendt und Pia Fuchs feiern einen der vielen Punktgewinne gegen Paderborn. Foto: Christian Besse

Unter Zugzwang standen die Volleyballerinnen von Union Lüdinghausen am Sonntagnachmittag. Der SC Düsseldorf, ein direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga, hatte am Samstag unerwartet mit 3:2 gegen den haushohen Favoriten FCJ Köln 2 gewonnen. Doch Union-Trainerin Danuta Brinkmann nahm noch am Sonnabend den Druck raus. „Konzentriert euch nur auf euch“, mahnte sie ihre Spielerinnen per Textnachricht.

Das taten sie auch tags darauf – und wie. Mit 3:0 (25:20, 25:13, 25:23) fertigte die Brinkmann-Sechs in eigener Halle den favorisierten SC GW Paderborn ab – der dritte Sieg in Folge.

Von Beginn an gaben die Gastgeberinnen, die das Hinspiel selbst noch 0:3 verloren hatten, den Ton an. Im ersten Satz leisteten sie sich nur eine kleine Schwächephase, die zum zwischenzeitlichen 12:12-Ausgleich der Grün-Weißen führte. Dann jedoch gab Union wieder Gas, und Kapitänin Pia Fuchs verwandelte den ersten Satzball per Ass zur 1:0-Führung.

In Durchgang zwei steigerten sich die Schwarz-Roten sogar noch. Mit 9:2 lagen sie nach Aufschlagserien von Louisa Kaiser und Sandra Cabanska vorne, am Ende gönnten sie den bedauernswerten Gästen ganze 13 Punkte. Im dritten Satz brauchten die Paderbornerinnen einem dann gar nicht mehr leid zu tun. Plötzlich waren sie da, machten mit starken Aufschlägen Druck – womit Union gar nicht zurechtkam. Nit 4:12 lag die Brinkmann-Sechs zurück, der Satz schien futsch. Doch dann läutete eine Aufschlagserie von Marieke Schwarz die Wende ein, und eine zweite von Fuchs brachte Union mit 22:21 in Vorderhand. Dann machte das Team den Sack zu.

Union: Allzeit, Angenendt, Beuers, Cabanska, Fuchs, L. Kaiser, Lütkenhaus, Nagel, Regenbogen, Ruwe, Schwarz.

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