Badminton: Bundesliga
Horrorserie mit Happy End? Union Lüdinghausen vs. 1. BC Wipperfeld

Lüdinghausen -

Sechs Mal in Folge hat Union Lüdinghausen zuletzt verloren. Am Sonntag, 14 Uhr, erwarten Yvonne Li und Co. den 1. BC Wipperfeld. Einiges spricht für ein Ende der Durststrecke.

Freitag, 15.03.2019, 19:30 Uhr aktualisiert: 15.03.2019, 20:01 Uhr
Nick Fransman ist im Einzel eigentlich unverzichtbar, kam zuletzt aufgrund einer Knöchelblessur aber nur im Doppel zum Einsatz.
Nick Fransman ist im Einzel eigentlich unverzichtbar, kam zuletzt aufgrund einer Knöchelblessur aber nur im Doppel zum Einsatz. Foto: flo

Das Hinspiel, Mitte Dezember in Wipperfeld, gewann Union Lüdinghausen mit 4:3. Berichtenswert ist das zum einen, da am Sonntag, 14 Uhr, im Anton das Wiedersehen ansteht. Zum anderen ist der hiesige Badminton-Bundesligist seither sieglos. Das soll und muss sich ändern, wollen die Steverstädter ihr Minimalziel, das Erreichen der Playoffs nicht gefährden.

„Ganz klar, wir wollen Wipperfeld schlagen“, erklärt Michael Schnaase . Zwar wäre selbst im Falle einer (knappen) Niederlage im Hinblick auf das DM-Viertelfinale noch nichts verloren. Für die Moral der Truppe wäre ein Erfolg nach so langer Durststrecke von enormer Bedeutung, weiß Schnaase. Der Union-Teammanager kann sich nicht entsinnen, dass es in 17 Jahren Beletage jemals eine solche Pleitenserie – sechs am Stück – gegeben hätte.

Andererseits ist auch die Ausfallliste in der laufenden Spielzeit historisch lang. Stünden zwei oder sogar drei Spieler nicht zur Verfügung, dann könne das kein Team mit Ausnahme von Serienmeister Bischmisheim kompensieren, so Schnaase. Selbst zu Saisonbeginn, als die Lüdinghauser Spiel um Spiel gewann, waren sie selten vollzählig.

Kader wieder vollzählig

Die gute Nachricht: Rechtzeitig zum Bundesligafinale füllt sich der Kader wieder. Josche Zurwonne, zu Jahresbeginn am Knie operiert, war zuletzt schon wieder bei den Swiss Open im Einsatz. Und selbst das größte Sorgenkind, Nick Fransman, trainiere regelmäßig, hat der Teammanager in Erfahrung gebracht. Inwieweit der lädierte Knöchel des Niederländers einen oder gar zwei Einsätze zulasse, vermag Schnaase indes nicht zu beantworten. Eine Option: Fransman lässt, anders als zuletzt, die Doppel aus und konzentriert sich aufs Einzel. Einen zweiten Mann von Format (neben Kai Schäfer) gibt der Kader in dieser Disziplin schlicht nicht her.

Yvonne Li ist eine Bank, auch im Damen-Doppel dürften die Gastgeber kaum zu schlagen sein. Im Mixed und im Herren-Doppel kommt es womöglich darauf an, ob der Wipperfelder Mark Lamsfuß, aktuell in bestechender Form, rechtzeitig vom Turnier aus der Schweiz zurück ist.

Teammanager erwartet enges Match

So oder so: „Das wird ein enges Match“, glaubt Schnaase. Die Chancen, Platz sechs abzusichern oder sogar als Fünfter in die K.o.- Runde zu gehen, stünden nicht allzu schlecht, glaubt der Teamverantwortliche, der auf das deutlich schwerere Restprogramm der Mitbewerber Freystadt und Trittau verweist.

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