Badminton: Bundesliga
Union Lüdinghausen unterliegt BC Wipperfeld mit 3:4

Lüdinghausen -

Zu einem Sieg reichte es auch im siebten Versuch nacheinander nicht, der SC Union Lüdinghausen unterlag Schlusslicht BC Wipperfeld mit 3:4. Der eine Zähler könnte dennoch Gold wert sein.

Sonntag, 17.03.2019, 19:11 Uhr aktualisiert: 18.03.2019, 14:57 Uhr
Bestritt sein erstes Einzel nach längerer Verletzungspause und unterlag Samuel Hisao in vier Durchgängen: Nick Fransman.
Bestritt sein erstes Einzel nach längerer Verletzungspause und unterlag Samuel Hisao in vier Durchgängen: Nick Fransman. Foto: flo

Die Niederlagenserie hält an, das 3:4 des SC Union Lüdinghausen gegen Schlusslicht 1. BC Wipperfeld war bereits die siebte Pleite am Stück. Und doch könnte der eine Zähler, den die Gastgeber ihrem Konto gutschrieben, am Ende Gold wert sein. Man stelle sich bloß vor, die Steverstädter hätten mit 2:5 oder 1:6 verloren: Dann wäre plötzlich der Klassenerhalt in Gefahr gewesen. So bleibt Union kurz vor Ende der Hauptrunde Sechster und hat das Erreichen der Playoffs weiter in eigener Hand.

Union verliert gegen Wipperfeld

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  • Impressionen vom Bundesliga-Heimspiel Foto: flo
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Gefeierter Mann war, wenn man das angesichts eines 3:4 so formulieren darf, Kai Schäfer. Dank einer konzentrierten Vorstellung bezwang Lüdinghausens Nummer eins im letzten Duell des Tages Wipperfelds Top-Mann Iikka Heino in vier Sätzen. Noch in der Vorsaison hatte der Finne Schäfer beide Male knapp bezwungen. „Mein Spiel funktioniert derzeit echt gut“, freute sich der Sieger. Nur zu Beginn von Satz zwei habe er sich ablenken lassen.

Li Heldin des Tages

Heldin des Tages indes war Yvonne Li, die eigentlich ins Bett gehört hätte, aber trotz fiebriger Erkältung antrat und Aneta Wojtkowska klar bezwang. „Wichtig war, gut ins Match zu kommen, damit Aneta gar nicht erst Oberwasser bekommt“, so die sichtbar geschwächte Deutsche Meisterin.

Pech hatten Josche Zurwonne und Jelle Maas, die im mitreißenden ersten Doppel Heino/Mark Lamsfuß denkbar knapp unterlagen (9:11 im Entscheidungssatz). Was den Ausschlag gegeben habe? „Vielleicht die zwei, drei Trainingseinheiten, die mir noch fehlen“, so Zurwonne, der zu Beginn der Jahres am Knie operiert worden war.

Nick Fransman, immer noch gehandicapt durch eine Knöchelblessur, war gegen den DM-Zweiten Samuel Hisao ebenso chancenlos wie das Mixed Maas/Linda Efler gegen Lamsfuß/Jenny Nyström. Dafür bezwangen Efler/Eva Janssens Ny­ström/Wojtkowska nach 0:1-Rückstand mit 3:1. Die Sätze zwei, drei und vier gewann das Union-Doppel jeweils mit 12:10. „Ein Sieg des Willens“, fand Lüdinghausens Coach Christoph Schnaase.

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