Fußball: Fairplay-Sieger
Fairnesspokal für Patrick Franke von Fortuna Seppenrade

Seppenrade -

Tore zu verhindern, ist der Job von A-Liga-Keeper Patrick Franke (Fortuna Seppenrade). Aber nicht um jeden Preis. Dafür bekam der Mann jetzt: einen Preis.

Dienstag, 19.03.2019, 18:28 Uhr aktualisiert: 20.03.2019, 14:00 Uhr
Fortuna-Vize Helmut Nottenkämper (.l.), der Kreisvorsitzende Willy Westphal (2.v.l.), und Seppenrades Fußball-Chefin Walburga Krebber gratulierten Patrick Franke.
Fortuna-Vize Helmut Nottenkämper (.l.), der Kreisvorsitzende Willy Westphal (2.v.l.), und Seppenrades Fußball-Chefin Walburga Krebber gratulierten Patrick Franke. Foto: Fortuna

Eine besondere Auszeichnung für seinen Sportsgeist erhielt am Wochenende Patrick Franke , Torwart von A-Ligist Fortuna Seppenrade . Er wurde vom Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) als Fairplay-Sieger des Monats ausgezeichnet.

Die Aktion, die nun gewürdigt wurde, ereignete sich bereits am 21. Oktober im Heimspiel der Schwarz-Gelben gegen die SG Coesfeld (1:2). Beim Stand von 0:0 in der 20. Minute klärte Fortunas spielender Co-Trainer Hassan Sannan einen Ball aus Sicht des Schiedsrichters auf der Linie, der vermeintliche Torschütze Lucas Jacobs intervenierte daraufhin beim Seppenrader Schlussmann. Auf Nachfrage des Schiedsrichters gab Franke dann zu, dass der Ball die Linie bereits mit vollem Umfang überquert hatte.

In einer Internet-Abstimmung auf der Verbandshomepage setzte sich der Seppenrader mit viel Unterstützung auch aus Kreisen der Fortuna gegen einen weiteren Nominierten durch und erhielt nun vom Vorsitzenden des Fußballkreises Ahaus/Coesfeld, Willy Westphal, die Trophäe.

Preisträger war selbst Schiri

Beim Blick auf die bisherigen Sieger hatte sich Franke bereits gute Chancen ausgerechnet. „Wer gibt sonst schon zu, dass ein Ball drin ist?“, fragt der Schnapper rhetorisch und freut sich über die vielen Leute, die für ihn abgestimmt haben. Die Reaktion der Mitspieler auf Frankes Sportlichkeit fiel „erst natürlich bescheiden“ (Franke) aus, hinterher war aber „alles in Ordnung“. Denn weniger das Gegentor als vielmehr die schwache eigene Chancenverwertung war damals der Hauptgrund für die Niederlage.

„Ich habe selbst fünf Jahre als Schiedsrichter gepfiffen und kenne die Situation. Es ist alles etwas angenehmer, wenn dir jemand hilft“, erklärt Franke. Neben der Trophäe darf sich der Fortuna-Schlussmann nach seiner vorbildlichen Geste über einen Sportartikel-Einkaufsgutschein und zwei Eintrittskarten für das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund freuen.

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