Badminton: Bundesliga
Union Lüdinghausen meldet sich eindrucksvoll zurück

Lüdinghausen -

Union Lüdinghausen hat seine Pleitenserie in eindrucksvoller Manier beendet. Die Steverstädter gewannen die Auswärtspartie beim TSV Freystadt am Samstag mit 6:1. Und es gab noch einiges mehr zu feiern.

Samstag, 23.03.2019, 20:11 Uhr aktualisiert: 25.03.2019, 19:08 Uhr
Von wegen am Boden: Geburtstagskind Josche Zurwonne (l.) und Jelle Maas legten in Freystadt den Grundstein zum Sieg.
Von wegen am Boden: Geburtstagskind Josche Zurwonne (l.) und Jelle Maas legten in Freystadt den Grundstein zum Sieg. Foto: flo

Was für ein Triumph. Was für eine Erlösung nach dieser unfassbaren Pleitenserie. Badminton-Bundesligist Union Lüdinghausen hat sich durch einen 6:1-Erfolg beim TSV Freystadt eindrucksvoll im Rennen um die Meisterschaft zurückgemeldet. Nicht nur haben die Steverstädter die Bayern, bis Samstag Fünfter, in der Tabelle überholt. Auch die Playoff-Teilnahme ist dem Deutschen Meister von 2014 dank des klaren Sieges nicht mehr zu nehmen.

Playoff-Teilnahme fix

„Jetzt muss Josche einen ausgeben“, feixte Teammanager Michael Schnaase nach dem Match. Josche, Zuname Zurwonne, hatte ja nicht nur mit dem Dreisatzsieg im ersten Doppel an der Seite von Jelle Maas über Fikri Hadmadi/Max Flynn den Grundstein zum Erfolg gelegt. Der Ur-Lüdinghauser ist seit Samstag 30 Jahre jung.

Fransman beendet Durststrecke

Zu feiern gab es indes noch einiges mehr. Etwa den Fünfsatzsieg von Nick Fransman über Lukas Schmidt, der immerhin mal DM-Gold im Einzel gewann. Fransman musste nach seiner Knöchelverletzung ähnlich lange auf ein Erfolgserlebnis warten wie sein Team. „Nick ist zwar noch nicht bei 100 Prozent, hat seine Sache aber richtig gut gemacht“, lobte Schnaase. Auch Maas, der zweite Niederländer, zeigte seine bis dato wohl beste Leistung im Union-Dress.

Schäfer macht es spannend

Spannend machte es Kai Schäfer in der abschließenden Partie des Tages. Der Sieg stand da zwar längst fest. Aber die Gäste brauchten halt noch diesen dritten Punkt, um schon vor der abschließenden Partie am Sonntag in Dortelweil ( Text rechts ) ganz sicher das Ticket fürs Viertelfinale zu lösen. Lüdinghausens Nummer eins lag gegen den Indonesier Hadmadi bereits mit 1:2 zurück, gewann aber die nächsten beiden Durchgänge und drehte somit das Match. Da fiel es nicht weiter ins Gewicht, dass ausgerechnet Yvonne Li, die zuverlässigste Punktesammlerin bei Union , ihr Einzel gegen die starke Estin Kristin Kuuba in vier Durchgängen verlor.

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