Volleyball: Frauen-Regionalliga
Union Lüdinghausen hilft nur ein Sieg gegen FCJ Köln 2

Lüdinghausen -

Am letzten Spieltag muss Union Lüdinghausen noch einmal alles geben. Gegen Favorit FCJ Köln 2 muss unbedingt ein Sieg her. Aber selbst dann ist der direkte Klassenerhalt noch immer nicht gesichert.

Freitag, 12.04.2019, 10:00 Uhr
Am Sonntag wollen Marieke Schwarz (v.l.), Hannah Regenbogen, Rebecca Angenendt, Pia Fuchs und Sandra Cabanska wieder jubeln – über einen Sieg gegen den FCJ Köln 2 und den direkten Klassenerhalt in der Regionalliga.
Am Sonntag wollen Marieke Schwarz (v.l.), Hannah Regenbogen, Rebecca Angenendt, Pia Fuchs und Sandra Cabanska wieder jubeln – über einen Sieg gegen den FCJ Köln 2 und den direkten Klassenerhalt in der Regionalliga. Foto: Christian Besse

Das „erste Endspiel“ um den direkten Klassenerhalt in der Regionalliga haben die Volleyballerinnen von Union Lüdinghausen verloren. Wie berichtet, unterlagen sie am vergangenen Sonntag gegen den TuS Herten mit 0:3. Nun entscheidet sich am letzten Spieltag, ob die Schwarz-Roten noch in die Relegation müssen. Am kommenden Sonntag, bereits um 13 Uhr, empfangen sie in der Halle des Lüdinghauser Berufskollegs den Tabellendritten FCJ Köln 2.

Diese Partie muss Union unbedingt gewinnen – und dann darauf hoffen, dass einer der beiden Mitkonkurrenten seine Partie verliert. GW Paderborn empfängt am Sonntag den Vierten Werth/Bocholt, der SC Düsseldorf den bereits als Vizemeister feststehenden VC Eintracht Geldern. Union-Trainerin Danuta Brinkmann geht mit Selbstvertrauen in das entscheidende Wochenende.

Wie ist die Stimmung im Team?

Danuta Brinkmann: Gut . . . Die Mädchen beschäftigen sich nicht damit, was am Sonntag passieren könnte. Nach der Niederlage gegen Herten waren die Köpfe natürlich unten, aber nur kurz. Wir haben unsere Fehler beim Training am Montag aufgearbeitet. Nun schauen wir wieder nach vorne.

Die mit erfahrenen Spielerinnen gespickte Kölner Zweitliga-Reserve kommt als Favorit nach Lüdinghausen, das Hinspiel hat sie mit 3:1 gewonnen. Was spricht denn dafür, dass diesmal Union siegt?

Brinkmann: Für die Kölnerinnen geht es um nichts mehr, vielleicht ist das ein Vorteil. Und jede Mannschaft, auch eine erfahrene, ist nur so gut, wie man sie lässt. Wir haben schließlich vor dem Herten-Spiel vier Mal in Folge gesiegt und auch beim Spitzenreiter Hörde gewonnen. Gegen Köln wollen wir, anders als gegen Herten, wieder mehr Druck über die Aufschläge ausüben und die Annahmeriegel so verschieben, dass uns nicht wieder mehrere Fehler am Stück unterlaufen.

Wie motivieren Sie das Team vor dem so wichtigen Spiel am Sonntag?

Brinkmann: Unsere Chancen, die Relegation noch zu vermeiden, sind nun natürlich geringer geworden, aber wir stecken den Kopf nicht in den Sand. Einer der drei Kandidaten – Paderborn, Düsseldorf oder Union – wird am Sonntag stolpern, und das wollen nicht wir sein.

Wie sieht es personell aus?

Brinkmann: Maren Schröder ist weiter verletzt, wird uns aber von der Bank aus unterstützen. Ansonsten sind wir komplett. Dazu steht mir noch Oliver Freitag, der Coach unserer Verbandsliga-Mannschaft, als Co-Trainer zur Seite.

Die Relegationsspiele

Sollte Union Lüdinghausen am Sonntag weder an GW Paderborn noch am SC Düsseldorf vorbeiziehen, müssen die Schwarz-Roten in die Relegation. Diese findet vom 10. bis 12. Mai (Freitag bis Sonntag) statt. Union würde dann gegen die Zweiten der Oberligen 1 und 2, VV Humann Essen und den SC Hennen, antreten. Die Relegation wird im Modus Jeder gegen Jeden ausgespielt, wobei nur eine der drei Mannschaften in der kommenden Saison in der Regionalliga antritt.

...
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6536390?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35335%2F
Lagerhalle einer Zimmerei an der K 20 völlig zerstört
Großalarm für die Feuerwehr am Ostersonntag um kurz vor 16 Uhr. Zwei Löschzüge aus Everswinkel und Alverskirchen sowie eine Drehleiter aus Sendenhorst werden zur Brandbekämpfung alarmiert.
Nachrichten-Ticker