Badminton: Final Four
Union-Teammanager Michael Schnaase: „Wir werden alles geben“

Lüdinghausen -

Sollte Union Lüdinghausen im DM-Halbfinale am Samstag, 16 Uhr, tatsächlich an Serienmeister BC Bischmisheim scheitern, dann steht schon jetzt fest, woran es nicht gelegen haben wird: an mangelnder Unterstützung.

Freitag, 12.04.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 15.04.2019, 11:26 Uhr
Spieler, Funktionäre und Fans des SC Union Lüdinghausen – hier nach dem 4:2-Sieg in Beuel – wollen am Wochenende erneut jubeln.
Spieler, Funktionäre und Fans des SC Union Lüdinghausen – hier nach dem 4:2-Sieg in Beuel – wollen am Wochenende erneut jubeln. Foto: Markus Kleymann

Stimmgewaltig grüßen die Union-Fußballer und wünschen dem Badminton-Team per Video viel Glück. Nicht nur auf diese Unterstützung können die hiesigen Bundesligaspieler beim Final Four setzen, das am Wochenende in Willich (nahe Krefeld) ausgetragen wird. Die Endrunde um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft wollen viele Lüdinghauser Fans selbst in der Halle verfolgen, um ihr Team im Halbfinale gegen den großen Favoriten Bischmisheim zu unterstützen.

„Wir sind klarer Außenseiter“, betont Teammanager Michael Schnaase , der sich über die Unterstützung von vielen Seiten genauso freut wie das gesamte Team. Am heutigen Samstag steigen um 16 Uhr die beiden Halbfinalspiele zwischen Union und Titelverteidiger BC Bischmisheim sowie zwischen dem BV Mülheim und TV Refrath. Die Sieger tragen dann am Sonntagnachmittag (14 Uhr) das Finale aus, die wenig geliebte Partie um Platz drei steigt um 10 Uhr.

Euphorie wirkt nach

Mit der Euphorie des gewonnenen Viertelfinales werden die Unionisten versuchen, den Favoriten aus dem Saarland mehr als zu ärgern. Auf dem Papier sind die Bischmisheimer in allen vier Doppelbegegnungen eindeutig favorisiert, haben sie doch mit Peter Käsbauer, Marvin Seidel, Ruben Jille sowie den Altmeistern Michael Fuchs und Johannes Schöttler gleich fünf ausgewiesene Experten in ihren Reihen. Hinzu kommt, dass sie mit Isabel Herttrich wohl über die stärkste deutsche Doppel- und Mixedspielerin verfügen.

Chancen haben die Unionisten dagegen in den drei Einzeln – zum einen, weil gerade Yvonne Li und Kai Schäfer in einer tollen Form sind, zum anderen, weil bei Bischmisheim der langzeitverletzte Einzelspezialist Fabian Roth fehlen wird. Auf Spekulationen, in welchen Spielen welche Möglichkeiten bestehen, will sich Schnaase indes gar nicht einlassen. „Wir werden in allen sieben Begegnungen alles geben“, sagt er, „und wir hoffen natürlich darauf, dass wir möglichst viele Spiele gewinnen.“

Lüdinghausen komplett

Lüdinghausen kann zwar auf den kompletten Kader zurückgreifen, doch ist Josche Zurwonne nicht im Vollbesitz seiner Kräfte (WN berichteten). Wie Trainer Christoph Schnaase das Team aufstellen wird, verrät er natürlich nicht. Auf den Sonntag schauen die Lüdinghauser derweil nicht. Alle Konzentration gilt dem heutigen Halbfinale. Ob es dann letztlich das Spiel um Platz drei wird oder gar das Finale, entscheidet sich halt am frühen Abend.

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