Badminton: Final Four
Vierter zu werden, ist eh Mist – Union Lüdinghausen verliert kleines Finale

Willich -

Am Ende gab’s für Union Lüdinghausen nur die Blechmedaille. Doch trotz der Niederlage gegen den BV Mülheim – der zweiten binnen 16 Stunden in Willich: Die Steverstädter nehmen viel Positives mit aus dem Finalturnier um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft.

Sonntag, 14.04.2019, 16:54 Uhr aktualisiert: 15.04.2019, 14:25 Uhr
Erneut starke Leistung, aber wieder kein Matchglück: Josche Zurwonne (l.) und Jelle Maas verloren auch am Sonntag das Spitzendoppel.
Erneut starke Leistung, aber wieder kein Matchglück: Josche Zurwonne (l.) und Jelle Maas verloren auch am Sonntag das Spitzendoppel. Foto: flo

Die goldene Ananas? Ja, von wegen. Im Spiel um Platz drei beim Final Four um die Deutsche Badminton-Mannschaftsmeisterschaft gaben es sich Union Lüdinghausen und der BV Mülheim am Sonntag in Willich noch mal so richtig. Am Ende eines hart umkämpften Matches hieß es 4:3 für die Ruhrstädter.

Zirnwald gibt alles

„Vierter zu werden, ist eh Mist“, meinte Roman Zirnwald. Was in diesem schönen Wiener Singsang dann nur noch halb so deprimierend klingt. Und sie hatten sich ja wirklich nichts vorzuwerfen, die Lüdinghauser. Schon gar nicht der Österreicher, dessen Sieg im zweiten Doppel an der Seite von Kai Schäfer über Dmytro Zavadsky/ Konstantin Abramov zum einen zu den Highlights aus Union-Sicht zählte. Zum anderen gab Zirnwald hinter der Bande alles, sprang bei jedem Ballgewinn der Mitspieler auf, klatschte, johlte und feuerte unentwegt an.

Union Lüdinghausen beim Final Four

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Allein, das Matchglück war den Steverstädtern einfach nicht hold. Jelle Maas war so was wie der Pechvogel des Tages. Je zwei Durchgänge – im erneut spektakulären Top-Doppel mit Josche Zurwonne wie im Mixed an der Seite von Eva Janssens – verlor der Niederländer in der Verlängerung. Im Damendoppel, das Yvonne Li/Linda Efler gegen das derzeit in der Weltrangliste bestplatzierte deutsche Duo, Lara Käpplein/Johanna Goliszewski, verloren, hatten sogar alle drei Sätze Überlänge.

Schäfer-Kraftakt

Li bezwang im Einzel die vielfache niederländische Meisterin Gayle Mahulette relativ glatt, Kai Schäfer und Alexander Roovers machten es deutlich spannender. Der Lüdinghauser bog dabei einen 0:2-Rückstand noch um. „Ein bisschen müde“ habe er sich bereits im Doppel gefühlt, bekannte Schäfer – umso bemerkenswerter der doch noch von Erfolg gekrönte Kraftakt im Duell der beiden Nationalspieler.

Fransman tapfer

Allergrößten Respekt verdient auch der Einsatz von Nick Fransman. Unter Schmerzen und nur bedingt wehrhaft stellte sich der Niederländer der Aufgabe im zweiten Einzel gegen Zavadsky. Er wollte die Kameraden halt nicht im Stich lassen. Eine echte Siegchance besaß der Niederländer, der sich in Kürze einer Knöchel-OP unterzieht, indes nicht.

„Natürlich klingt Platz vier im ersten Moment blöd. Aber ich denke, wir haben uns hier an beiden Tagen sehr, sehr ordentlich verkauft“, so das Schlussfazit von Union-Coach Christoph Schnaase.

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