Fußball: Bezirksliga 8
Gegen Alemannia Scharnhorst: Union Lüdinghausen lernt neues System kennen

Lüdinghausen -

Union Lüdinghausen hat ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel vor der Brust. Die Schwarz-Roten, auf dem ersten Abstiegsplatz, empfangen Alemannia Scharnhorst. Die von Marcus Wedemann trainierten Gäste sind mit Union punktgleich.

Donnerstag, 25.04.2019, 11:00 Uhr
Alemannia-Trainer Marcus Wedemann (M.), hier bei der Aufstiegsfeier im vergangenen Sommer, will verhindern, dass Scharnhorst nach einer Saison schon wieder absteigt.
Alemannia-Trainer Marcus Wedemann (M.), hier bei der Aufstiegsfeier im vergangenen Sommer, will verhindern, dass Scharnhorst nach einer Saison schon wieder absteigt. Foto: Redaktion

Die Fußballer von Union Lüdinghausen kämpfen gegen den Abstieg aus der Bezirksliga. Am Sonntag um 15 Uhr haben sie ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel vor der Brust. Die Schwarz-Roten, auf dem ersten Abstiegsplatz, empfangen Alemannia Scharnhorst. Die von Marcus Wedemann trainierten Gäste liegen auf dem letzten Nichtabstiegsplatz – und sind mit Union punktgleich.

Kann in dieser Begegnung schon eine kleine Vorentscheidung im Abstiegskampf fallen?

Wedemann: Nein. Wir haben nach dem Union-Spiel Dorstfeld und Sölde vor der Brust. Das werden für uns auch ganz schwierige Spiele.

Union hat in dieser Saison vor allem auswärts oft hoch verloren. Das Hinspiel in Scharnhorst haben die Schwarz-Roten mit 2:0 gewonnen. Warum?

Wedemann: Zunächst muss man sagen, dass das ein Spiel auf ganz niedrigem Niveau war, das hatte mit Bezirksliga wenig zu tun. Da hat zwangsläufig die Mannschaft gewonnen, die mehr investiert hat – und das war ganz eindeutig Union. Die Lüdinghauser waren kämpferisch überragend. Deswegen bin ich so überrascht, dass sie heute mit uns da unten drin stehen. Das hätte ich damals nie und nimmer vermutet.

Dann hängen Ihre Chancen am Sonntag vor allem davon ab, wie gut Union diesmal kämpferisch drauf ist . . .

Wedemann: Nein, nicht unbedingt. Wir hatten in der Hinrunde große personelle Probleme. So waren vier unserer Stammspieler, alle früher in der Westfalenliga, über Wochen verletzt. Das kann man nicht kompensieren. Inzwischen hat sich unsere Personallage wieder entspannt. Dazu haben wir in der Winterpause unser System umgestellt. Deshalb bin ich ganz optimistisch, dass wir am Sonntag etwas holen.

Sie haben Ihr System umgestellt?

Wedemann: Wir waren nach dem Aufstieg zu Anfang der Saison etwas blauäugig. Wir haben vor allem auf frühes Pressing gesetzt, und das hat in den ersten Spielen auch gut funktioniert. Dann aber wurden wir immer wieder ausgekontert und haben oft die Hucke voll gekriegt. Inzwischen spielen wir anders – aber wie, werden ich Ihnen nicht sagen. Schließlich wird der Trainer von Union dieses Interview ja auch lesen (lacht). chrb

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