Volleyball: WDM U 13
Union Lüdinghausen: Nur letzte Hürde war zu hoch

Lüdinghausen -

Mit einem so nicht erwarteten Erfolg kehrten die Nachwuchs-Volleyballerinnen von Union Lüdinghausen aus Aachen zurück. Trainerin Anna Hoja: „Wenn mir das vorher jemand gesagt, hätte ich das sofort unterschrieben.“

Dienstag, 07.05.2019, 19:45 Uhr aktualisiert: 07.05.2019, 19:50 Uhr
Einen unerwarteten Erfolg feierten die U 13-Volleyballerinnen von Union Lüdinghausen mit Trainerin Anna Hoja: den zweiten Platz bei der Westdeutschen Meisterschaft in Aachen.
Einen unerwarteten Erfolg feierten die U 13-Volleyballerinnen von Union Lüdinghausen mit Trainerin Anna Hoja: den zweiten Platz bei der Westdeutschen Meisterschaft in Aachen. Foto: Union

„Wenn mir das vorher jemand gesagt, hätte ich das sofort unterschrieben“, kommentierte Anna Hoja , neben Christine Drees Trainerin der U 13-Volleyballerinnen von Union Lüdinghausen , den nicht unbedingt erwarteten Finaleinzug bei der WDM-End­runde in Aachen. Im Endspiel unterlag der schwarz-rote Nachwuchs dem RC Borken-Hoxfeld mit 0:2 (15:25, 14:25).

„Etwas nervös“ waren die jungen Lüdinghauserinnen in ihr erstes Gruppenspiel gegen den USC Münster gestartet. Am Ergebnis gab es jedoch nichts zu deuteln: Union gewann glatt mit 2:0 (25:11, 25:20). Dann jedoch ein Dämpfer: Gegen den VoR Paderborn blieb Union unter seinem Niveau und verlor mit 1:2 (18:25, 25:23, 9:15). Danach mussten Hoja und Drees die Spielerinnen erst einmal wieder aufbauen.

Das gelang – und wie: Im Viertelfinale behielten sie gegen BW Aasee mit 2:0 (25:23, 25:18) die Oberhand. „Das haben die Mädchen super hingekriegt, das war ein sehr gutes Spiel“, so Anna Hoja. Im Halbfinale wartete ein guter alter Bekannte – der VoR Paderborn. Hoja: „Da hatten wir ja noch eine Rechnung offen.“ Diesmal kehrte Union den Spieß um und besiegte die Ostwestfalen mit 2:1 (25:20, 23:25, 15:11).

Nun stand nur noch eine Hürde vor dem Titelgewinn. Die erwies sich jedoch mit Borken-Hoxfeld als deutlich zu hoch. „Man muss ehrlich sagen, dass die Borkenerinnen besser und unseren Mädchen auch körperlich weit voraus waren“, resümierte Hoja.

Die Niederlage tat der Freude über die Vizemeisterschaft jedoch keinen Abbruch. „Jetzt haben wir erst einmal zwei Wochen Pause, und dann bereiten wir uns auf die nächste Saison vor“, so die Union-Trainerin.

Union: Lilly Broszat, Luisa Neve, Hilde Zimmer, Lina Klempau, Finni Suttrop, Chiara Kuhn, Laura Fabeck.

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