Volleyball: Frauen-Regionalliga
Union Lüdinghausen: Erst gegen Hennen, dann nach Essen

Lüdinghausen -

Nun entscheidet sich, ob die Frauen von Union Lüdinghausen auch in der kommenden Saison in der Regionalliga aufschlagen. Das Trainerteam der Schwarz-Roten hat im Vorfeld der Relegation nichts dem Zufall überlassen . . .

Donnerstag, 09.05.2019, 09:00 Uhr
So jubelten die Union-Spielerinnen beim letzten Liga-Heimspiel gegen Köln 2 – und wollen es am Sonntag nach den beiden Relegationsspielen gegen Hennen und in Essen wieder tun (v.l.): Louisa Kaiser (verdeckt, Pia Fuchs, Marieke Schwarz, Sandra Cabanska, Rieke Kaiser und Antonia Lütkenhaus (verdeckt)
So jubelten die Union-Spielerinnen beim letzten Liga-Heimspiel gegen Köln 2 – und wollen es am Sonntag nach den beiden Relegationsspielen gegen Hennen und in Essen wieder tun (v.l.): Louisa Kaiser (verdeckt, Pia Fuchs, Marieke Schwarz, Sandra Cabanska, Rieke Kaiser und Antonia Lütkenhaus (verdeckt) Foto: Christian Besse

Nun wird es ernst. Gegen die beiden Oberliga-Vizemeister SC Hennen und VV Humann Essen kämpfen die Frauen von Union Lüdinghausen an diesem Wochenende um den Verbleib in der Regionalliga.

Teil eins der Relegation geht am Freitag über die Bühne. Dann empfängt Hennen das Team aus Essen. Am Samstag geht es in der Halle des Lüdinghauser Berufskollegs weiter: Um 17 Uhr tritt Gastgeber Union gegen Hennen an. Viel Zeit für die Schwarz-Roten, sich nach dem Spiel zu regenerieren, bleibt nicht. Keine 24 Stunden später, am Sonntag um 14 Uhr, stehen die Union-Frauen in der Essener Sporthalle Hubertusburg auf dem Parkett.

Das Lüdinghauser Trainerteam – Chefcoach Danuta Brinkmann , Oliver Freitag und Christine Drees – hatte nach dem letzten Ligaspiel am 14. April (3:0-Heimsieg gegen FCJ Köln) viel Zeit, sich auf die beiden Gegner vorzubereiten. Und hat sie genutzt: „Wir haben uns von Oberliga-Gegnern von Hennen und Essen Videoaufnahmen besorgt und beide Mannschaften unter die Lupe genommen“, sagt Brinkmann.

Wir haben beide Mannschaften unter die Lupe genommen.

Union-Trainerin Danuta Brinkmann

Damit hat sich der Nebel um die beiden Konkurrenten ein wenig gelichtet. „Hennen ist eine erfahrene Mannschaft, die unkompliziert und ruhig spielt“, so die Union-Trainerin. „Essen ist ein junges, kraftvolles Team, das leicht in einen Lauf kommt, wenn man es lässt.“ Was den Lüdinghauserinnen am Sonntag aber nicht passieren werde: „Wir schauen nur auf uns selbst und versuchen, dem Gegner unser Spiel aufzuzwingen, nicht umgekehrt“, sagt Brinkmann.

Union-Routinier Sandra Cabanska hatte schon ihren Urlaub gebucht, ihn dann aber wieder storniert, um an beiden Tagen dabei sein zu können. „Das freut mich sehr“, sagt Brinkmann. „Für die anderen Spielerinnen ist das eine enorme psychologische Verstärkung, weil Sandra mit ihrer Erfahrung Ruhe ins Spiel bringt.“

Auch sonst gibt die Personallage Grund zu Optimismus. Abgesehen von der weiter verletzten Maren Schröder stehen am Wochenende voraussichtlich alle Spielerinnen zur Verfügung, ist das ganze Dutzend mit an Bord.

Am Freitag steht noch ein leichtes Abschlusstraining auf dem Programm. Noch am gleichen Abend wird ein Mitglied des Trainerteams nach Iserlohn-Hennen fahren, um sich beim Spiel des SCH gegen Essen letzte Notizen zu machen.

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